Königsetappe mit Feldkirch als Zielort

Sport / 04.06.2025 • 16:07 Uhr
Königsetappe mit Feldkirch als Zielort
Große Vorfreude herrscht auch bei den Lokalmatadoren Daniel Geismayr (links) und Dominik Amann. Hartinger

Das legendäre Furkajoch wartet auf die Radprofis bei der Tour of Austria 2025.

Feldkirch Die Passroute über das Furkajoch als Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Laternsertal ist bei Hobby-Radsportlern wie auch Motorradfahrern eine beliebte Strecke. Die 20,4 km lange Passstrecke mit durchschnittlich 6,1 Prozent Steigung ist also längst Kult. Erstmals ist der 1759 m hohe Pass nun Teil der Schlussetappe der Tour of Austria 2025 mit Start und Ziel in der Feldkircher Innenstadt. “Es wird die schwerste Finaletappe der letzten Jahre, spektakulär und landschaftlich eindrucksvoll”, freut sich auch Thomas Kofler, Teammanager vom Radteam Vorarlberg. Zusammen mit Jürgen Schatzmann ist der 52-Jährige auch als Koordinator für die Schlussetappe der 74. Auflage der Tour of Austria verantwortlich.

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Perfekte Zusammenarbeit

Auf rund 1,5 Millionen Euro beläuft sich das Budget der diesjährigen Tour über fünf Etappen. Somit muss für eine Etappe mit rund 350.000 Euro gerechnet werden. Nicht eingerechnet sind die rund 400 bis 450 ehrenamtlichen Helfer, die bei der Schlussetappe im Einsatz und die in erster Linie für die Sicherheit zuständig sind. “Wir haben ein super Gesprächsklima mit den lokalen Behörden”, erzählt Kofler anlässlich der Vorstellung der Etappe am Start- und Zielort Feldkirch.

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Feldkirchs Bürgermeister Manfred Rädler (rechts) und Tour-Direktor Thomas Pupp. Hartinger

Auch deren Bürgermeister Manfred Rädler sowie Stadtmarketingchef Lukas Debortoli haben laut Kofler ein großes Herz für den Radsport bewiesen.
Nach dem GP von Nenzing und dem Kriterium in Rankweil im Sommer dürfen sich die Radsportfans also auf ein weiteres Highlight freuen. Denn zum ersten Mal endet die Rundfahrt am 13. Juli in Feldkirch – mitten im Jubiläumsjahr “100 Jahre Großfeldkirch”. Die Montfortstadt ist damit nach 1968, 1973 und 2018 zum vierten Mal Etappenort in der 74-jährigen Tourgeschichte. “Die Tour bleibt bis zum Schluss offen. Das spektakuläre Finale in Feldkirch hat es in sich”, verspricht Tourdirektor Thomas Pupp Sport der Sonderklasse.

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Tolles Starterfeld

20 Teams mit je sieben Fahrern werden die Tour of Austria von 9. bis 13. Juli 2025 bestreiten. Bei einer der traditionsreichsten Sportveranstaltungen Österreichs und der schönsten Sightseeing-Tour quer durch die Alpenrepublik dürfen sich die Radfans auf ein Top-Starterfeld – neben den heimischen Teams Hrinkow Advarics, Tirol KTM Cycling Team, dem Team Vorarlberg, WSA KTM Graz und ARBÖ Kärnten Sport Feld am See – freuen. Auf sie wartet ein hartes Stück Arbeit. Denn mit den sieben WorldTeams Alpecin – Deceuninck (BEL), Lidl – Trek (USA), Jayco AlUla (AUS), INeos Grenadiers (GBR), EF Education – EasyPost (USA), XDS Astana Team (KAZ) und UAE Team Emirates-XRG sind so viele wie selten zuvor am Start.

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Etappen-Koordinator Thomas Kofler. Hartinger

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Angesichts des illustren Starterfeldes sind die Erwartungen von Team Vorarlberg nicht zu hoch angesiedelt. “Wir werden versuchen, bei den einzelnen Etappen Akzente zu setzen”, sagt Kofler, ohne dabei zu sehr auf die Strategie des Teams eingehen zu wollen. In der Gesamtwertung wäre ein Top-15-Platz aus seiner Sicht schon ein riesiger Erfolg, zumal sich fast 50 World-Tour-Profis um die vorderen Plätze streiten. “Es ist mit Sicherheit das beste Starterfeld, das wir je hatten”, ist bei Kofler die Vorfreude auf die am 9. Juli in Steyr beginnende Tour zu spüren. Zumal der Schlussakkord gerade für das Team Vorarlberg sehr wichtig ist. “Wir wollen in der Heimat wahrgenommen werden. Für uns ist es wichtig, bei Heimrennen am Start zu sein, zumal wir sehr viel im Ausland im Einsatz sind.”
Feldkirch stellt für Kofler jedenfalls ein “Traumfinale” dar. Nicht zuletzt deshalb erwartet er ein ähnlich hohes Zuschauerinteresse wie 2023, als Dornbirn Startort der Tour war. “Vorarlberg ist radverrückt, das haben wir damals erleben dürfen.” Pascal Ackermann holte sich 2023 vor Tausenden Fans den Sieg. “Dieses Jahr”, ist sich Kofler sicher, “setzen wir noch einen drauf.” Insgesamt wird das Fahrerfeld bis zum Ziel in Feldkirch auf den fünf Etappen 714,2 Kilometer und 13.753 Höhenmeter in den Beinen haben.

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Tägliche Liveberichterstattung

Die Attraktivität der Tour widerspiegelt auch die TV-Berichterstattung. Denn neben Broadcaster K19 konnten mit dem ORF, ServusTV sowie Eurosport/Discovery ausführliche Kooperationen ausgehandelt werden.

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