
Verkehrte Fußballwelt in Altach
Das Schlusslicht dominiert klar die Partie und “schenkzt” dem LASK beim 0:2 die drei Punkte.
Altach Bittere Niederlage zum Auftakt der Qualirunde für den SCR Altach, der den LASK über weite Strecken klar dominierte, aber defensiv zweimal patzte und so als Verlierer (0:2) den Platz verließ.
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Ordentlich, so lassen sich die ersten 20 Minuten beschreiben – in der Raumaufteilung, im Passspiel, in den Laufwegen, allein der große Druck auf das LASK-Tor fehlte. Die Linzer? Wirkten in dieser Phase etwas zurückhaltend, erhöhten jedoch Mitte der ersten Halbzeit das Tempo und die Kompaktheit im Spiel nach vorne. Allein dieser Umstand reichte, um das Spiel der Altacher in Unordnung zu bringen. Was unnötige Fouls nach sich zog und sich so alsbald in einem Gegentreffer niederschlug.

Admiral Bundesliga
Qualifikationsgruppe
23. Spieltag
Cashpoint SCR Altach – LASK Linz 0:2 (0:1)
Altach, Cashpoint Arena, 4257Zuschauer, SR Harald Lechner (W)
Torfolge: 28. 0:1 Andrade
Gelbe Karten: 7. Mustapha (Altach/Unsportlichkeit), 52. Bello, 88. Ziereis (beide LASK), 90./+ 1 Fridrikas (Altach/alle Foulspiel)
Cashpoint SCR Altach (3-5-2) Stojanovic – Sandro Ingolitsch (90. Estrada), Zech, Koller Lukacevic – Demaku (90. Gebauer), Kameri (72. Fadinger), Kaiba (46. Gorgon), Bähre – Marlon Mustapha (72. Diawara), Fridrikas
Jovicic, Ziereis, Andrade (61. Boateng), Bello – Danek (77. Coulibaly), Ljubic, Horvath, Lang (61. Safin) – Entrup (77. Ibrahim Mustapha), Adeniran (46. Pintor)
Ein Freistoß von Horvath verlängerte Andrade per Hinterkopf zum Führungstreffer für die Linzer (28.). Ein Tor, das weder die vielen Abwehrspieler rund um Andrade noch Tohüter Stojanovic, der erst zwei Schritte nach vorne machte und dann abbrach, wirklich gut aussehen ließ und an dem die Gastgeber doch einige Zeit zu knabbern hatten. Und so dominierte nun der Favorit die restliche Zeit bis zur Pause. Was Stojanovic die Möglichkeit brachte, sich auszuzeichnen. Wie bei einem Solo von Adeniran (40.), gegen den er auch kurz vor der Pause nochmals auf dem Posten war. Von seinen Vorderleuten war zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu sehen, sieht man von einem Abseitstreffer von Bähre (35.) ab.

Dauerdruck nach der Pause
Mit der Hereinnahme von Gorgon zur Pause stellte SCRA-Coach Fabio Ingolitsch im Mittelfeld um. Bähre rückte etwas nach hinten und Kameri weiter nach vor. Und plötzlich war Altach im Spiel, übte Druck aus, erspielte sich Möglichkeiten. So, als Mustapha Andrade den Ball abluchste und ideal für Fridrikas aufspielte.

Der scheiterte allein vor Torhüter Lawal mit einer Doppelchance (56.). Wenig danach war Fridrikas erneut da und der Ball hinter der Linie, doch Flankengeber Sandro Ingolitsch stand im Abseits (66.). Nicht genug, setzte Fridrikas wenig später einen langen Flankenball an den Pfosten (71.).
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Umso schmerzhafter war Gorgons Ballverlust, der den Gästen auf einfache Art und Weise das 0:2 ermöglichte. Da zeigte sich die Kaltschnüzigkeit des LASK, bei dem Ex-Bayern-Star Jerome Boateng nach der Pause sein Ligadebüt gab.

Am Feld jedoch gab Altach weiter den Ton an, diktierte klar das Geschehen und schnürte den LASK am eigenen Strafraum ein. Alles gut anzusehen, am Ende jedoch brotlos.dfsaf