Rossi verletzt ausgeschieden

Beim 4:0-Sieg der Minnesota Wild über die Seattle Kraken musste Marco Rossi früh das Eis verlassen.
St. Paul (USA) So sehr die österreichische Reisegruppe rund um Michael Rossi den Minnesota Wild Glück brachte, so sehr zitterte sie beim Spiel der Minnesota Wild gegen die Seattle Kraken um Marco Rossi.
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“Ich habe es zwar noch einmal probiert, aber die Schmerzen waren zu groß.”
Marco Rossi
NHL-Spieler der Minnesota Wild

Denn der 23-jährige Angreifer der Wild verletzte sich nach nur wenigen Minuten im ersten Drittel am Unterkörper. Nach einem Schussversuch von Matt Boldy querte Rossi die Flugbahn des Pucks, bekam diesen mit voller Wucht aufs Bein.
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Keine schwerwiegende Verletzung
Zwar versuchte es Rossi noch einmal bei einem Shift, musste aber w.o. geben. Eine Röntgenuntersuchung in der Kabine ergab vorerst keine schwerwiegende Verletzung, heute folgt aber eine MRT-Untersuchung, um den genauen Grad der Verletzung herauszufinden. “Ich hab es zwar noch einmal probiert, aber die Schmerzen waren zu groß”, erklärte Rossi, der den Rest des Spiels in der Kabine auf dem TV-Bildschirm mitverfolgte, direkt nach dem Spiel. Beim Treffen mit Vater Michael Rossi und Freunden aus Vorarlberg direkt nach Spielende machte der 23-Jährige schon wieder einen guten Eindruck.
Saisonrekord der Minnesota Wild

Bis zur Verletzung von Rossi hatten die Wild die Partie schon entschieden, wobei der Rankweiler viel Schwung ins Angriffsspiel brachte. Innerhalb von nur 102 Sekunden erzielten die Wild durch Ryan Hartman, Matt Boldy und Liam Ohgren drei Treffer. Ein Rekord der Rossi-Truppe in der NHL, kein Team lag bislang schneller mit drei Toren in Front als die Cracks aus Minnesota.