Der schnellste Vorarlberger im Schwimmbecken

Sport / 20.03.2025 • 06:00 Uhr
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Der Dornbirner Max Halbeisen zählt zu Österreichs Hoffnungsträgern im Schwimmsport. GEPA

Köpfe von morgen 2025: Max Halbeisen (21) blickt auf Saison mit zahlreichen Höhenpunkten und Rekorden zurück.

Dornbirn Schwimm-Ass Max Halbeisen hat ein herausragendes Jahr hinter sich. Der 21-jährige Dornbirner krönte seine Entwicklung mit der Qualifikation für die Europameisterschaft in Belgrad, mehreren persönlichen Bestzeiten sowie sechs Medaillen bei den österreichischen Kurzbahn-Staatsmeisterschaften.
Den ersten Meilenstein setzte Halbeisen in Budapest, wo er sich mit einer Zeit von 2:03,44 Minuten über 200 m Lagen das Ticket für die EM in Belgrad sicherte. Damit unterbot er nicht nur die geforderte Norm um 0,38 Sekunden, sondern verbesserte auch seinen eigenen Landesrekord um beeindruckende 5,58 Sekunden.

Schwimmen
Der Blick auf die Anzeigetafel nach seinem Rekord über 100 m Kraul. GEPA

Starke EM-Premiere

Bei seinem EM-Debüt Mitte Juni in Belgrad zeigte er drei starke Rennen und stellte jeweils neue persönliche Bestzeiten auf. Über 200 m Rücken blieb er mit 2:02,07 Minuten erstmals unter 2:04 und belegte Rang 19. Auch über 50 m Rücken gelang ihm mit 25,94 Sekunden ein neuer Landesrekord, womit er als Gesamt-21. nur knapp das Halbfinale verpasste. Den dritten Rekord setzte er über 200 m Lagen mit einer Zeit von 2:04,39 Minuten. „Ich bin mit meiner Entwicklung zufrieden, weiß aber, dass noch Luft nach oben ist“, resümierte er.

Rückenspezialist Max Halbeisen holte zwei ÖM-Medaillen. GEPA
Der 21-jährige Dornbirner hat in allen vier Disziplinen einen hohen Leistungsstandard, bevorzugte Sparte ist das Rückenschwimmen. GEPA

Auch auf der Kurzbahn lieferte Halbeisen starke Vorstellungen ab. Anfang Oktober blieb er in Salzburg über 100 m Kraul mit 49,93 Sekunden als erster Vorarlberger unter der 50-Sekunden-Marke, wenige Tage später übertraf er in Belgien über 200 m Lagen mit 1:57,75 Minuten erstmals die 800-Punkte-Marke in der FINA-Wertung.

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Über 200 m Rücken gelang Max Halbeisen bei der Staatsmeisterschaft in Graz die erfolgreiche Titelverteidigung. GEPA

Seinen erfolgreichen Jahresabschluss feierte er bei der Kurzbahn-Staatsmeisterschaft in Graz, wo er mit sechs Medaillen eine Rekordausbeute erzielte. Neben der erfolgreichen Titelverteidigung über 200 m Rücken wurde er Vizemeister über 100 m Rücken und 200 m Lagen. Hinzu kamen Gold, Silber und Bronze in den Staffelbewerben.

Fokus auf weitere Entwicklung

Halbeisen sieht sich nach diesem Erfolgsjahr auf dem richtigen Weg. Sein Wechsel an den Olympiastützpunkt Linz und die Aufnahme ins Heeres-Leistungssport-Zentrum haben seine sportliche Entwicklung weiter beschleunigt. „Ich befinde mich auf dem richtigen Weg, die Marschrichtung passt“, fasste er seine Saison zusammen. Mit Blick auf die Zukunft dürfte das erst der Anfang gewesen sein.