Der Kapitän ist wieder da

Sport / 22.01.2025 • 14:15 Uhr
Matthias Maak steht wieder voll fit im Training bei Austria Lustenau. SCA

Matthias Maak als Stehaufmännchen von Austria Lustenau. Weder Rücken- noch Knieverletzung können ihn stoppen.

Lustenau Kapitän Matthias Maak feierte am vergangenen Wochenende beim Testspiel in Vaduz sein Comeback für den SC Austria Lustenau. Nach einer langen Verletzungspause zeigte sich der 32-Jährige erleichtert, wieder auf dem Platz zu stehen. „Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als nur von der Tribüne aus zuzusehen und der Mannschaft nicht helfen zu können. Jetzt bin ich wieder topfit, und es macht großen Spaß mit den Jungs zu trainieren und zu spielen.“

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„Die Reha war sehr fordernd, mental und körperlich. Wir hatten uns nach dem Abstieg so viel vorgenommen, und es war bitter, zuschauen zu müssen.”

Matthias Maak
Kapitän Austria Lustenau
Matthias Maak, Austria Lustenau
Schuftete beinhart fürs Comeback: Matthias Maak. sca

Mühsame Reha

Im ersten Pflichtspiel der Saison erlitt Maak einen Meniskusriss im linken Knie, der ihn den gesamten Herbst außer Gefecht setzte. Der Weg zurück war hart: „Die Reha war sehr fordernd, mental und körperlich. Wir hatten uns nach dem Abstieg so viel vorgenommen, und es war bitter, zuschauen zu müssen. Aber unser Physio Lucas Vidal hat immer alles aus mir herausgeholt, und das hat sich ausgezahlt.“ Besonders schwierig sei die Umstellung vom Einzeltraining zur Belastung im Mannschaftstraining gewesen, doch Maak betonte: „Ich habe in meiner Karriere schon viel erlebt und konnte aus diesen Erfahrungen viel für den Wiedereinstieg mitnehmen.“

Matthias Maak, Austria Lustenau
In den Trainings gibt Matthias Maak schon wieder die Richtung vor. Routine, die dem Zweitligisten sicher guttut. sca

Ziele für das Frühjahr

Mit der Rückkehr auf den Platz ist Maak hochmotiviert, eine bessere Frühjahrsrunde mit der Austria zu spielen: „Wir sind eine gute Truppe, die in den letzten Wochen hart gearbeitet hat. Jeder erwartet von sich selbst mehr als das, was wir im Herbst gezeigt haben. Unser Ziel ist klar: So viele Punkte wie möglich sammeln und positiv in die neue Saison starten.“ Die ersten Herausforderungen stehen schon bevor: Am 21. Februar empfängt die Austria den SKN St. Pölten im ersten Ligaspiel nach der Winterpause.

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Vorfreude aufs Reichshofstadion

Ein besonderes Highlight erwartet Maak und das Team im Sommer, wenn die Austria ins Reichshofstadion in Lustenau zurückkehrt. „Die Vorfreude ist riesig. Die Atmosphäre in Lustenau ist einzigartig und mit nichts zu vergleichen. Mit Tribünen auf allen Seiten wird das neue Stadion noch beeindruckender. Dort haben wir schon viele unvergessliche Spiele abgeliefert, und die Fans waren immer unser großer Rückhalt.“

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Doch bevor der Umzug nach Lustenau ansteht, liegt der Fokus auf den verbleibenden Heimspielen in Bregenz. „Unsere Fans sind unglaublich wichtig für uns. Wir zählen auf ihre Unterstützung, um in diesem Frühjahr gemeinsam erfolgreich zu sein. Dann können wir im Sommer mit voller Energie ins Reichshofstadion zurückkehren.“
Mit dem Comeback von Matthias Maak schöpft die Austria wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde – mit einem klaren Ziel vor Augen: der bestmögliche Abschluss der Saison und ein starker Start in die neue Heimat.