Hirschbühl und die Zuseherrolle

Sport / 07.01.2025 • 20:46 Uhr
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Aktuell grübelt Christian Hirschbühl sehr viel. gepa

Lauteracher Slalom-Ass will wieder das Rennfieber fühlen. Aktuell nicht im ÖSV-Aufgebot

Lauterach Zwei Starts, zwei Ausfälle – und seither Funkstille. Zwar trainiert Christian Hirschbühl mit der Slalom-Weltcuptruppe, doch ein weiterer Einsatz blieb dem Routinier bislang verwehrt. Somit ist der 34-Jährige in Wartestellung, keine leichte Situation für ihn. Nach dreijähriger Verletzungspause hat sich der Lauteracher wieder herangearbeitet. „Ich will und bin bereit, wenn ich die Chance erhalte“, sagt er selbst und sieht sich jederzeit in der Lage, Top-30-Ränge herauszufahren. Nach der Rückkehr von Marco Schwarz sowie Platz 23 von Joshua Sturm in Alta Badia ist aktuell kein Platz für Hirschbühl in der Weltcup-Mannschaft.

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Verständlich, dass sich der Vorarlberger nach seinem langen Weg zum Comeback mehr Vertrauen wünschen würde, aber auch das Weltcup-Reglement mit der Rückversetzung im Ranking – bei ihm waren es zwölf Plätze – sowie die Reduktion von Nationenplätzen von zehn auf acht Athleten, kommt ihm nicht entgegen.

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Hirschbühl gibt sich kämpferisch

Dass er teamintern voll mithalten kann, zeigen ihm die Ergebnisse in den Trainings. „Bei uns im Team ist das Niveau hoch und ich bin an diesem Niveau.“ Umso mehr schmerzen die Rennpausen, zumal gerade jetzt im Jänner die Klassiker auf die Slalom-Artisten warten. Zuschauen zu müssen, bringt ihn laut eigener Aussage „an das Limit“. Und doch versucht er aus der schwierigen Situation Kraft zu tanken. „Kämpfen werde ich bis zum Schluss“, sagt er, denn: Es kann schnell gehen, und die Hoffnung stirbt zuletzt.