
Marco Rossi blühte mit Tor und Vorlage auf
Minnesota Wild setzte sich bei den Anaheim Ducks mit 5:2 durch.
Anaheim Marco Rossi blühte nach schwierigem Start beim 5:2-Erfolg von Minnesota gegen Anaheim im Schlussdrittel auf, lieferte mit einem Tor und einer Vorlage die erste Zwei-Punkte-Partie der neuen Saison in der National Hockey League ab. Der 23-jährige Mittelstürmer hält nach 14 Spielen bei 13 Scorerpunkten, vier davon sind Tore. In der Statistik standen in der Begegnung gegen die Ducks 15:01 Einsatzminuten, 94 Sekunden im Powerplay, er gab ebenso wie Kirill Kaprisov fünf Schüsse aufs Tor ab. Österreichs Nationalteamcrack punktete zum achten Mal in Serie bei einem Auftritt in der Fremde.
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Drei Tore zwischen der achten und 13. Minute, damit ebnete Minnesota früh den Weg zum zehnten Saisonsieg vor 14.706 Zuschauern im Honda Center von Anaheim. Jake Middleton (8.) aus der Distanz, Foligno (10.) erwischte Torhüter Dostal zwischen den Beinen und Kirill Kaprisov (13.) mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck – damit wiegten sich die Wild in Sicherheit. Von den vergangenen 16 Duellen konnten die Ducks lediglich eines für sich entscheiden. Mit der Führung schaltete Minnesota im Mittelabschnitt einen Gang zurück, agierte zum Teil fahrlässig, überließ Anaheim das Geschehen. Während knapp vier Minuten sah man sich in der Verteidigungszone eingeschnürt, der starke Torhüter Filip Gustavsson stand im Brennpunkt von Angriffen der Ducks. Trevor Zegras zog einen Penalty über das Tor, ein Wild-Powerplay sah eine Chance für den Gastgeber. Minnesota erholte sich erst gegen Drittelende, kam über Foligno (35.) und Yakov Trenin (38.) zu zwei Möglichkeiten.

Im Schlussdrittel ging dann den Faden für Minnesota völlig verloren, Rony Fabbri verkürze auf 1:3 (43.). Anschließend musste sich das Team von John Hynes gleich für sechs Minuten in Unterzahl verteidigen, die Antwort gaben die unterbeschäftigten Offensivkräfte mit dem 4:1 (55.) durch Rossi, der von Kaprisov freigespielt wurde. Umgekehrt lief es beim 5:1 (58.) durch Kaprisov, da arbeitete der Rankweiler den Treffer für den Russen vor. Mason McTavish gelang mit dem 2:5 (60.) eine Ergebniskorrektur, nach der Schlusssirene gerieten sich noch Zach Bogosian und Radko Gudas in die Haare. Für Minnesota geht es am Montag (1 Uhr) in Chicago weiter, ehe die dann zu Hause am Freitag und Sonntag (jeweils 2 Uhr) Montreal und Dallas warten. KO