SW Bregenz mit viel Moral zum Heimsieg

Sport / 14.09.2024 • 16:23 Uhr
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Riesenjubel bei SW Bregenz nach dem 4:1-Heimsieg. gepa

Nach 0:1-Rückstand in Halbzeit eins drehte die van Acker-Elf auf und siegte noch mit 4:1 gegen SV Lafnitz.

Bregenz Moral kann man der Mannschaft von SWB-Trainer Regi van Acker nicht absprechen. Nach einer mageren ersten Halbzeit und einem 0:1-Rückstand drehten Goalie Franco Flückiger und Co. noch das Spiel in einen Sieg. Lars Nussbaumer (75.), Djawal Kaiba (84.), Burak Ergin (90.) und Marcel Monsberger (90+3.) sorgten mit dem dritten Sieg im Laufe der Saison für den Sprung auf Platz drei der Tabelle in der 2. Liga.

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Djawal Kaiba erzielte ein wunderbares Tor zum 2:1 für Bregenz. Gepa

In einer trotz der widrigen Bedingungen durchaus flotten Partie, waren es die Gäste, die mehr Gefährlichkeit ausstrahlten. Jakob Knollmüller (3.) deutete erstmals an, dass mit ihm zu rechnen ist an diesem Tag, doch sein Schuss ging vorbei. Die Heimischen brauchten etwas, um in die Gänge zu kommen. Die erste nennenswerte Chance hatte Mario Vucenovic (13), doch sein Heber flog über das Lafnitz-Gehäuse.

Fussball, 2. Liga

6. Spieltag

SW Bregenz – SV Lafnitz 4:1 (0:1)

Bregenz, ImmoAgentur Stadion, 250 Zuschauer, SR Talic

Torfolge: 25. 0:1 Knollmüllner, 75. 1:1 Nussbaumer, 84. 2:1 Kaiba, 90. 3:1 Ergin, 90+3. 4:1 Monsberger

SW Bregenz: Flückiger; Marte, Dirnberger, Adriel, Prirsch (64. Mandler); Kaiba, Tiefenbach (46. Ergin), Nussbaumer; Vucenovic (77. Kralj), Renan (89. Krnjic), Tartarotti (64. Monsberger)

In Minute 25 folgte der nicht unverdiente Rückstand. Nach einer Bregenzer Fehlerkette kam Knollmüller im Strafraum zum Ball und ließ mit seinem zielgenauen Schuss SWB-Keeper Franco Flückiger keine Chance. Wenig später hielt der deutsche Goalie sein Team aber mit einer großartigen Parade (30.) gegen Burak Alili im Spiel. Mit 0:1 aus Sicht der Gastgeber ging es in die Pause.

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In Halbzeit eins hatten nur die Gäste aus Lafnitz Grund zum Jubeln. gepa

Nur Aluminium

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchte SW Bregenz auf das Tempo zu drücken. Alleine, es blieb beim Versuch. Denn die Gäste waren darauf gut vorbereitet und konterten weiterhin enorm gefährlich. Knollmüllers Versuch (56.) verfehlte das Bregenzer Gehäuse nur knapp. Genau wie der Schuss des Lafnitzers Burak (58.).

Aber auch Bregenz hatte seine Möglichkeit. Vucenovic (59.) setzte die Kugel aus heiterem Himmel aus spitzen Winkel an die Querlatte. Der Angreifer war es auch, der in Minute 63. die nächste Möglichkeit auf den Ausgleich ausließ. Nach Flanke von Djawal Kaiba war Vucenovic zur Stelle, traf aber nur das Außennetz. der eingewechselte Marcel Monsberger tat es ihm gleich, als er alleine auf Lafnitz-Goalie Schröcker zueilend, den Ball nicht an diesem vorbeibrachte (66.).

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SWB-Angreifer Mario Vucenovic war ein steter Unruheherd. gepa

Auf der anderen Seite konnte man sich bei Keeper Flückiger bedanken, dass die Partie nicht schon frühzeitig entschieden war. Denn die Steirer Henry und Silvestre (72.) ließen gleich eine Doppelchance liegen. Wie im Gegenzug erneut Monsberger (73.), der frei stehend den Ball aus fünf Meter nicht an Lafnitz-Kepper vorbeibrachte.

Furios zum Sieg

Doch steter Tropfen höhlt den Stein. Getreu dieser Devise bugsierte Lars Nussbaumer (75.) nach einem Corner den Ball direkt zum 1:1-Ausgleich in die Maschen. Danach wurde es hektisch. Bregenz drängte auf die Führung, doch erneut musste Flückiger bei einem Freistoß von Knollmüller in extremis für SW Bregenz retten (79.). Auch Lafnitz-Goalie Schröckner parierte gegen Monsberger (83.) großartig. Beim Kopfball von Ivo Kralj (83.) musste die Latte als Retter herhalten. Doch bei der anschließenden Ecke und der ganz starken Abnahme von Djaiwa Kabal (84.) unter die Latte war der Tormann des SV Lafnitz zum zweiten Mal geschlagen. Den Deckel drauf setzte der eingewechselte Burak Ergin mit seinem Premierentreffer zum 3:1 (90.). Dem nicht genug. Lafnitz-Goalie Schröckner foulte Monsberger im Strafraum (90+2.), der Gefoulte erzielte selbst per Elfer den 4:1-Endstand. SW Bregenz hatte damit zum zweiten Mal in der Saison einen Rückstand gedreht. Dafür alleine hätte sich die Mannschaft mehr als nur die trostlose Kulisse von knapp 250 Zusehern verdient.