Wichtige Standortbestimmung

Die Feldkircher empfangen heute Ravensburg und reisen dann nach Köln.
Feldkirch Ein Kurzbesuch von Ross MacDougall in Innsbruck, eine Seilbahnfahrt von Jacob Lundegard auf den Karren oder der erste Abschlag von Josh Passolt auf dem Golfplatz in Rankweil – die Neuzugänge der Pioneers nutzten die trainingsfreien Tage, um die Region zu erkunden. „Eine kurze Pause war nach den intensiven Übungswochen mit vier Vorbereitungsspielen auch dringend notwendig“, erklärt Coach Dylan Stanley. Mittlerweile läuft das Training wieder auf Hochtouren, denn die Oberländer stehen vor ihrem fünften und sechsten Testspiel. Heute Abend treffen die Feldkircher in der Vorarlberghalle auf den deutschen Zweitligisten Ravensburg Towerstars (19.30 Uhr), am Sonntag wartet das Duell auswärts beim DEL-Klub Kölner Haie (17 Uhr). „Dieses Wochenende ist eine wichtige Standortbestimmung für uns“, sagt Stanley.
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Papa als Sitznachbar
Dabei kann der Pioneers-Coach erstmals auf den kompletten Kader zurückgreifen: Legionär Joe Nardi gibt gegen Ravensburg sein Debüt und auch Routinier Kevin Macierzynski kehrt in den Kader zurück. „Ich habe im Training einen Schlag aufs Auge bekommen. Das hat mich länger außer Gefecht gesetzt als gedacht, aber jetzt sollte es wieder gehen. Allerdings muss ich vorerst ein spezielles Visier tragen“, berichtet der 32-Jährige, der in wenigen Wochen zum ersten Mal Vater wird. „Die Nervosität steigt von Tag zu Tag, da ist Sport eine willkommene Ablenkung. Zum Glück habe ich mit Daniel Woger einen erfahrenen Papa als Sitznachbarn in der Kabine, der mir Tipps gibt“, freut sich Macierzynski.

Schritt nach vorne
Erfahrung sammeln will auch der 20-jährige Luca Erne, der in den bisherigen vier Testspielen mit drei Toren und zwei Vorlagen überzeugen konnte. „Es lief bisher ganz gut und ich freue mich auf das Match gegen Köln. Das wird eine große Herausforderung.“ Damit dürfte er Recht haben, denn die Haie haben fünf ihrer sechs Vorbereitungsspiele gewonnen. Unter anderem setzte sich das DEL-Team gegen Innsbruck und Graz durch. Doch auch gegen die Towerstars müssen Woger und Co ins Zeug legen, denn für den letztjährigen DEL2-Viertelfinalisten beginnt bereits in einer Woche die Meisterschaft. „Insgesamt sollten wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Vor allem unser Über- und Unterzahlspiel haben wir zuletzt intensiv trainiert. Es wird sich zeigen, wie gut das funktioniert“, resümiert Stanley. Die Pioneers starten am 20. September auswärts in Innsbruck in ihr drittes ICE-Liga-Jahr. ABR