Achtelfinale in Leipzig: Küchen aus Vorarlberg für den Ansturm bereit

Vorarlberger Gastrospezialist hat die Red Bull Arena Leipzig mit Küchen und Versorgungskiosken ausgestattet.
Leipzig, Dornbirn Wer glaubt, in der Red Bull Arena in Leipzig wird anlässlich des Achtelfinalspiels Türkei gegen Österreich nur der weltbekannte österreichische Energy-Drink ausgeschenkt, der irrt. Den gibt es natürlich auch in der Gastronomie des Vorzeigestadions, doch an den Kiosken, im Food Court und im VIP-Stadion gibt es alles, was das Fan-Herz begehrt: Natürlich auch Döner und Bratwürste, Ayran und Bier.

Das Stadion wurde in den vergangenen Jahren zum Leuchtturm unter den bekanntesten deutschen Fußballspielstädten ausgebaut. Eigentümer ist seit 2017 die Red Bull Arena Besitzgesellschaft mbH, die ab 2019 rund 60 Millionen in das Upgrade steckte. Damit die Fans am Dienstag nicht hungern, ist eine außergewöhnliche Gastro-Infrastruktur notwendig. Und die wurde in den Jahren 2020 und 2021 unter schwierigsten Corona-Bedingungen vom Dornbirner Unternehmen FHE Gastroeinrichtungen geplant und installiert. Über 30 Kioske wurden über das gesamte Stadion verteilt, eingerichtet, eine Produktionsküche und eine Küche im VIP-Bereich wurden von den Fachleuten aus Vorarlberg im Stadion untergebracht, verbunden sind alle mit Getränkeleitungen, die einen halben Kilometer messen, wie der Projektleiter des Unternehmens auf VN-Anfrage berichtet. Zum Zug kamen die Vorarlberger, weil sie bereits mit anderen Großprojekten die Aufmerksamkeit der Branche auf sich zogen.

Die Firma, die 1988 als FHE Franke von sieben ehemalige Franke-Servicemitarbeitern am Franke-Firmensitz Hard gegründet wurde, ist international gefragt. Die inzwischen auf über 120 Mitarbeiter gewachsene Firma ist in Westösterreich Marktführer beim Groß- und Gastronomieküchenbau und baut international für Luxushotelketten und für Spitzenrestaurants die Küchen. Die Bauherren des Leipziger Stadions sind mit ihrer Wahl mehr als zufrieden. Die Versorgung in der Arena funktioniert seit Inbetriebnahme technisch einwandfrei und die Technik „made in Dornbirn“ wird auch am Dienstag dafür sorgen, dass weder Hunger noch Durst bei den über 47.000 Besuchern aufkommt. Derzeit richtet die Dornbirner Firma übrigens das nächste große Ding für die Red-Bull-Bauherren ein: Der SAP-Garden in München wird im September eröffnet.

