Spatenstich neues Reichshofstadion. Wie das Ziel nach einem Hürdenlauf

Sport / 04.12.2023 • 19:30 Uhr
Spatenstich für das neue Reichshofstadion in Lustenau. 13 Männer und eine Dame (Martina Rüscher) vollzogen den symbolischen Akt. <span class="copyright">VN/Stiplovsek</span>
Spatenstich für das neue Reichshofstadion in Lustenau. 13 Männer und eine Dame (Martina Rüscher) vollzogen den symbolischen Akt. VN/Stiplovsek

Landeshauptmann, Sportlandesrätin, Gemeindespitze und Bauverantwortliche feierten Start des 20-Millionen-Projekts.

Lustenau Frau Holle hatte die Sache anmutig gemacht. Als die 13 Herren plus Sportlandesrätin Martina Rüscher anlässlich des symbolischen Baustarts des neuen Reichshofstadions zum Spaten griffen, konnten sie diesen ohne viel Kraftanstrengung in den weichen Schnee stechen. Bei bester Stimmung – niemand sprach von der aktuellen sportlichen Misere der Austria – gab es im Anschluss daran im warmen Glashaus euphorische Reden zum Bauvorhaben. „Hier entsteht ein Aushängeschild für Lustenau und das Rheintal”, meinte etwa Landeshauptmann Markus Wallner.

Die Bagger im Reichshofstadion. Davon hatten viele Austrianer lange nur geträumt. Jetzt wird es Wirklichkeit. Die Austria bekommt ein neues Stadion.  VN/Stiplovsek
Die Bagger im Reichshofstadion. Davon hatten viele Austrianer lange nur geträumt. Jetzt wird es Wirklichkeit. Die Austria bekommt ein neues Stadion. VN/Stiplovsek

Von einem „Freudentag” sprach Bürgermeister Kurt Fischer, dem selten einmütiges Lob von verschiedenen Seiten für seinen Einsatz beim Projekt Reichshofstadion entgegengeweht war. Architekt Bernardo Bader sprach von einem Bauwerk, dessen Standort mitten unter den Menschen sei und nicht von diesen entfernt. Austria-Vorstandssprecher Bernd Bösch vergaß dennoch nicht zu erwähnen, dass der nun gestarteten Umsetzung des Projekts das Bohren harter Bretter vorausgegangen war.

Austria-Vostandssprecher Bernd Bösch mit Landeshauptmann Markus Wallner. Ein großer Tag für den sportlichen, derzeit leidgeprüften Klub. <span class="copyright">VN/Hämmerle</span>
Austria-Vostandssprecher Bernd Bösch mit Landeshauptmann Markus Wallner. Ein großer Tag für den sportlichen, derzeit leidgeprüften Klub. VN/Hämmerle
Einzige Dame unter lauter Herren: Sportlandesrätin Martina Rüscher mit dem Lustenauer Sportreferenten Mathias Schwabegger. <span class="copyright">VN/Hämmerle</span>
Einzige Dame unter lauter Herren: Sportlandesrätin Martina Rüscher mit dem Lustenauer Sportreferenten Mathias Schwabegger. VN/Hämmerle
Architekt Bernardo Bader freut sich mit dem Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer auf eine spannende Bauzeit.<span class="copyright"> VN/Hämmerle</span>
Architekt Bernardo Bader freut sich mit dem Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer auf eine spannende Bauzeit. VN/Hämmerle
Austria-Sportvorstand Valentin Drexel mit Austria-Anwalt Karl Schelling. Der Jurist half der Austria im Ringen um ein Einvernehmen mit den Nachbarn wesentlich.
Austria-Sportvorstand Valentin Drexel mit Austria-Anwalt Karl Schelling. Der Jurist half der Austria im Ringen um ein Einvernehmen mit den Nachbarn wesentlich.

Der Spatenstichfeier wohnten neben genannten Personen auch Sportreferent Mathias Schwabegger, Hochbaugemeinderat Markus Schlachter, die Vertreter des Bauamts Markus Waibel und Christian Steiner, Sportstättenverwalter Franz Kullich, sowie Manfred Berchtold von der GBT-Group, Projektleiter Matthias Kastl vom Büro Bader, Johannes Wilhelm (Wilhelm + Mayer) sowie Alexander Stroppa (Hilti & Jehle) bei. Die Austria war durch die Vorstände Stephan Muxel, Patrick Grabher, Christoph Wirnsperger, Valentin Drexel sowie Vinzent Baur und Samuel Schwärzler vom Austria-Büro vertreten.

Samuel Schwärzler vom Austria-Büro mit Geschäftsführer Vinzent Baur vom Austria-Büro. Der zwischenzeitliche Umzug nach Bregenz gab viel Arbeit.
Samuel Schwärzler vom Austria-Büro mit Geschäftsführer Vinzent Baur vom Austria-Büro. Der zwischenzeitliche Umzug nach Bregenz gab viel Arbeit.
Die Vorstandsmitglieder Stephan Muxel und Christoph Wirnsperger ließen sich das historische Ereignis nicht entgehen.
Die Vorstandsmitglieder Stephan Muxel und Christoph Wirnsperger ließen sich das historische Ereignis nicht entgehen.