Spatenstich neues Reichshofstadion. Wie das Ziel nach einem Hürdenlauf

Landeshauptmann, Sportlandesrätin, Gemeindespitze und Bauverantwortliche feierten Start des 20-Millionen-Projekts.
Lustenau Frau Holle hatte die Sache anmutig gemacht. Als die 13 Herren plus Sportlandesrätin Martina Rüscher anlässlich des symbolischen Baustarts des neuen Reichshofstadions zum Spaten griffen, konnten sie diesen ohne viel Kraftanstrengung in den weichen Schnee stechen. Bei bester Stimmung – niemand sprach von der aktuellen sportlichen Misere der Austria – gab es im Anschluss daran im warmen Glashaus euphorische Reden zum Bauvorhaben. „Hier entsteht ein Aushängeschild für Lustenau und das Rheintal”, meinte etwa Landeshauptmann Markus Wallner.

Von einem „Freudentag” sprach Bürgermeister Kurt Fischer, dem selten einmütiges Lob von verschiedenen Seiten für seinen Einsatz beim Projekt Reichshofstadion entgegengeweht war. Architekt Bernardo Bader sprach von einem Bauwerk, dessen Standort mitten unter den Menschen sei und nicht von diesen entfernt. Austria-Vorstandssprecher Bernd Bösch vergaß dennoch nicht zu erwähnen, dass der nun gestarteten Umsetzung des Projekts das Bohren harter Bretter vorausgegangen war.




Der Spatenstichfeier wohnten neben genannten Personen auch Sportreferent Mathias Schwabegger, Hochbaugemeinderat Markus Schlachter, die Vertreter des Bauamts Markus Waibel und Christian Steiner, Sportstättenverwalter Franz Kullich, sowie Manfred Berchtold von der GBT-Group, Projektleiter Matthias Kastl vom Büro Bader, Johannes Wilhelm (Wilhelm + Mayer) sowie Alexander Stroppa (Hilti & Jehle) bei. Die Austria war durch die Vorstände Stephan Muxel, Patrick Grabher, Christoph Wirnsperger, Valentin Drexel sowie Vinzent Baur und Samuel Schwärzler vom Austria-Büro vertreten.

