Auf eine Gondelfahrt mit Strolz

Olympiasieger Johannes Strolz signierte seine interaktive Valiservabahn-Gondel.
St. Gallenkirch Die Gondel mit der Aufschrift „Alessandro Hämmerle, Snowboardcross-Olympiasieger 2022“ fährt gerade aus der Talstation der Valiserabahn – und Johannes Strolz lächelt. Beide verbindet eine langjährige Freundschaft, die durch die gemeinsame Schulzeit in Stams ebenso verstärkt wurde, wie durch jenen denkwürdigen Tag bei den Winterspielen 2022 in Beijing, als die beiden Vorarlberger innert einer Stunde zwei Olympiasiege für das Ländle einfuhren. Nun ist das Duo bei der neuen Valiserabahn mit einer eigenen Gondel verewigt. Dabei darf sich der 31-jährige Warther nunmehr über eine Weltpremiere freuen. Denn die Gondel mit der Nummer 38 ist interaktiv bestückt.
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Auf eine Fahrt mit Strolz
Der Bildschirm ist für Foto- bzw. Videobotschaften an den Alpinfahrer ebenso ausgerüstet, wie für ein Spiel bzw. einen Quiz über den aktuellen Kombi-Olympiasieger. Wie heißt die „Lieblingskuh“ von Johannes ist ebenso eine Frage, wie jene nach seinem längsten Sprung im Skizirkus. Dass der Bregenzerwälder selbst ein paar Anläufe brauchte, um die maximale Punkteanzahl zu erreichen, quittierte er zusammen mit BTV-Vorstand Gerhard Burtscher mit einem Schmunzeln. „So lässt sich die Fahrt vom Gefühl her verkürzen“, zeigte sich Strolz begeistert und freut sich schon jetzt über „viele Botschaften“.

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Initiiert wurde die Umsetzung der Idee von Sportmarketing-Fachmann Karlheinz „Charly“ Dorner durch Strolz-Partner BTV (Bank für Tirol und Vorarlberg), seit 2007 Eigentürmer des Skigebiets Silvretta Monafon.

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Strolz hatte direkt aus den USA kommend auf dem Weg zum Training auf der Reiteralm im Montafon kurz Station gemacht. Ein wenig müde zwar durch eine ungewöhnlich lange Rückreise, aber mit guten Erfahrungen im Gepäck. Die Abfahrts-Trainingstage, erst in Copper Mountain und dann im Vorfeld der geplanten Rennen in Beever Creek seien „richtig gut“ gewesen.
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.Die Abfahrt bleibt für ihn ein langjähriges Projekt, den ersten Start sollte es für in nach den Rennen in Val d‘Isere dann in Gröden geben. „Ich habe gemerkt, dass nicht immer alles perfekt sein muss“, sagt Strolz. Alles ein wenig lockerer angehen. Das habe er nun verinnerlicht.

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Bei der Rückreise hatte er schon mal Gelegenheit, diese Einstellung zu testen. Denn nach einem verfrühten Rückflug musste die Maschine in Brüssel landen, weil in München nichts mehr ging. Erst am nächsten Tag und stundenlanger Wartezeit am Flughafen ging es für Strolz dann Richtung Heimat.
