Warum Volleyball kein Sport für Einzelkämpfer ist

Sport / 01.12.2023 • 16:10 Uhr
„Vamos“ hieß der Schlachtruf der Schülerinnen und Schüler der HAK/HAS Bregenz bei den Schülerlandesmeisterschaften im Volleyball.  <span class="copyright">bvs</span>
„Vamos“ hieß der Schlachtruf der Schülerinnen und Schüler der HAK/HAS Bregenz bei den Schülerlandesmeisterschaften im Volleyball. bvs

16 Teams aus dem Land traten bei den Schülerlandesmeisterschaften im Volleyball in der Messesporthalle in Dornbirn gegeneinander an.

Dornbirn In der Messesporthalle flogen diese Woche bei den Schülerlandesmeisterschaften im Volleyball die Bälle rasant über die Netze. 16 gemischte Schülerteams aus zehn Oberstufenschulen aus dem ganzen Land spielten gegeneinander. „Volleyball boomt bei den jungen Spielerinnen und Spielern. Im Montafon hatten wir beispielsweise noch nie so viele Vereinsmitglieder wie bisher“, erzählte der Landesreferent im Volleyball Stefan Widerin. Auch Schulsportreferent Christoph Neyer beobachtete die sportlichen Leistungen der Schüler und freute sich über die rege Teilnahme und das Miteinander der Teams.

Am Dienstag fanden die Schülerlandesmeisterschaften im Volleyball statt.
Am Dienstag fanden die Schülerlandesmeisterschaften im Volleyball statt.

„Volleyball ist ein Teamsport. Der Ball ist ständig in Bewegung und muss abgespielt werden. Er ist sozusagen heiß. Einzelkämpfer gibt es in diesem Sport nicht“, erklärte der Landesreferent im Volleyball Stefan Widerin. Spielt das Team gut zusammen, ist vieles möglich. „Für mich ist dieser Sport persönlichkeitsbildend. Die Kinder lernen, dass sie zusammenspielen müssen“, so Widerin.

Ein starker Gegner war für viele das Sportgymnasium. Ella, Valentina, Lena, Anna-Lena und Emma waren bestens vorbereitet.
Ein starker Gegner war für viele das Sportgymnasium. Ella, Valentina, Lena, Anna-Lena und Emma waren bestens vorbereitet.

Das Sportgymnasium war für die teilnehmenden Mannschaften ein ernstzunehmender Gegner. „Wir sind motiviert und positiv eingestellt, dass wir heute einen der ersten drei Plätze machen werden. Das Sportgymi zählt für uns zu den härtesten Teams“, verriet die 15-jährige Stasa vom BG Bludenz.

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Viele der Schülerinnen und Schüler spielen Volleyball im Verein. Jene, die das nicht machen, wurden bestmöglich auf die Landesmeisterschaften vorbereitet. Bei den Volleyballerinnen und Volleyballern der HAK Bregenz sind alle bis auf zwei in einem Volleyballverein. „Wir sind als Team gut vorbereitet. Das Sportgymi ist allerdings stark“, erzählte der 15-jährige Johannes der HAK Bregenz.

Stefan Widerin, Landesreferent im Volleyball und Schulsportreferent Christoph Neyer (rechts).
Stefan Widerin, Landesreferent im Volleyball und Schulsportreferent Christoph Neyer (rechts).

Und schon gings aufs Spielfeld. „Vamos“ hörte man das Team noch rufen und einschlagen, ehe sie gestärkt durch ihren „Schlachtruf“ gegen die nächsten Schüler antraten. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Projektwochen, Wandertage oder so ein Turniertag wie der heutige, den Kindern in langer Erinnerung bleiben“, so Widerin. Dies sei für ihn die Motivation, solche Turniertage für die Kinder zu ermöglichen. Dem schließt sich auch der Schulsportreferent Christoph Neyer an, der von einer besonderen Stimmung unter den Schülern bei diesen sportlichen Events spricht. Am Ende des intensiven Volleyball-Tages konnte das Team 2 der HAK/HAS Bregenz die Schülerlandesmeisterschaften im Volleyball für sich entscheiden, gefolgt von den zwei Mannschaften des Sportgymnasiums in Dornbirn. BVS

Die Schüler gaben alles und spielten mit vollem Einsatz.
Die Schüler gaben alles und spielten mit vollem Einsatz.
Christina, Stasa und Ksenija vom BG Bludenz.
Christina, Stasa und Ksenija vom BG Bludenz.
Gespannt wurden die einzelnen Partien verfolgt.
Gespannt wurden die einzelnen Partien verfolgt.