Torhüter als Schlüssel für den Erfolg

Sonntag (14.30 Uhr) ist Derbytime in der Cashpoint Arena in Altach. Es ist auch ein Duell zwischen den beiden Leistungsträgern Dejan Stojanovic (Altach) und Austrias Domenik Schierl.
Altach Katzenjammer oder Glücksgefühle. Das sechste und seit Wochen ausverkaufte Bundesligaderby zwischen Altach und Austria Lustenau ist ein echter Emotionshammer. Damit wartet das erste Adventwochenende in puncto Gefühle mit einem Fußball-Leckerbissen auf.
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Allein die aktuelle Form sowie die äußeren Bedingungen lassen auf ein zweikampf- und laufintensives Duell schließen. Ein Spiel, in dem die beiden Torhüter eine ganz zentrale Rolle einnehmen. Sind doch Dejan Stojanovic (30) und Domenik Schierl (29) ganz wichtige „Lautsprecher“ in ihrer Mannschaft.
Endlich wieder zu null spielen
Vier Ligaspiele in Folge musste Altachs Torhüter stets hinter sich greifen. Klar, dass seine Sehnsucht nach einem Spiel ohne Gegentor groß ist. Und auch die Vorfreude auf das erstmals in dieser Saison ausverkaufte Stadion. „Wir spüren sehr wohl, welche Unterstützung wir von den Rängen bekommen.“
Admiral Bundesliga
16. Spieltag
Cashpoint SCR Altach vs SC Austria Lustenau Sonntag
Altach, Cashpoint Arena, 14.30 Uhr, SR Christopher Jäger (S)
Teamnews
CASHPOINT SCR ALTACH
MÖGLICHE AUFSTELLUNG (3-5-2) Stojanovic – Reiner, Lukas Gugganig, Koller – Gebauer, Jäger, Bähre, Fadinger, Lukacevic – Nuhiu, Gustavo Santos
ERSATZ Schützenauer – Edokpolor, Reiter, Strauss, Jan Jurcec, Ingolitsch, Bischof
ES FEHLEN Bukta (rekonvaleszent), Prietl (Kreuzbandriss)
SC AUSTRIA LUSTENAU
MÖGLICHE AUFSTELLUNG (3-5-2) Schierl – Mätzler, Boateng, Grujcic – Anderson, Tiefenbach, Rhein, Grabher, Berger – Anthony Schmid, Baden
ERSATZ Helac – Moltenis, Gmeiner, Bobzien, Diaby, Jonathan Schmid, Cissé
ES FEHLEN Fridrikas (Muskelverletzung), Maak (nach Rücken-OP), Devisate (Kreuzbandriss), Surdanovic (Kreuzbandriss)
Dabei wirkt Stojanovic für Außenstehende mehr als der Ruhepol denn als der Motivator, der er für das Team darstellt. Dies wird es auch gegen die Austria brauchen, denn die WSG-Pleite (1:5) hat doch ihre Nachwirkungen gezeigt. „Wir waren doch etwas verunsichert“, sagt er mit Blick auf das Klagenfurt-Spiel. All das ist vergessen, wenn es gegen die Austria geht. „Wir haben die Chance, drei Punkte zu holen, und diese wollen wir nützen.“
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Dafür ist er nur indirekt zuständig, doch eines ist klar. „Die Null zu halten, das wäre schon mal gut“, sagt Stojanovic, wohlwissend, dass seine Vorderleute für die Tore zuständig sind.

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Standfest mit Lob für Ex-Austria-Trainer Mader
„Natürlich“, sagt Joachim Standfest, „müssen wir uns den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig Tore geschossen zu haben. Aber sollen wir deshalb am Boden liegen und zu weinen beginnen? So schießt du auch keine Tore. Also aufstehen und weitermachen.“ Eine Devise, die ob der zu erwartenden Platzverhältnisse treffender nicht sein könnte. „Es wird nicht viel mit Fußball sein“, so Altachs Chefcoach, der das erste Austria-Match nach der Ära Markus Mader kurz mit „mehr Intensität und frischem Schwung“ analysierte. In diesem Zusammenhang fand Standfest lobende Worte für den Ex-Lustenau-Trainer. „Er hat in Dornbirn und in Lustenau großartige Arbeit geleistet und richtig was auf die Beine gestellt. Auch wenn wir nicht so viele Berührungspunkte hatten, so war das Verhältnis stets respektvoll. Ich habe Markus als großartigen Menschen kennengelernt und wünsche ihm alles Gute.“
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Und genau darum gehe es auch im Derby: Intensität und das Annehmen von Zweikämpfen. Auf all das sei man vorbereitet. „Jeder wird sich zerreißen. Von der ersten bis zur letzten Minute. Damit wir das bestmögliche Ergebnis einfahren und einen schönen Saisonausklang im Schnabelholz erleben.“