Hiobsbotschaft für die Austria

Mit Stefano Surdanovic fällt wegen Kreuzbandriss der nächste wichtige Spieler für längere Zeit aus.
Lustnau „Wenn du kein Glück hast, dann kommt Pech auch noch dazu.“ So muss sich Stefano Surdanovic gerade fühlen. War der 25-Jährige letztes Jahr neben Bryan Teixeira und Lukas Fridrikas noch der Aufsteiger der Saison, muss er die Saison nun vorzeitig beenden. Bei der 0:2-Niederlage bei Sturm Graz zog sich Surdanovic einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu und muss mindestens sechs Monate pausieren.
Erkenntnis nach MRT-Check
Dabei sah es in der 27. Minute, als der Mittelfeldmotor nach einem harmlosen Zusammenstoß selbst den Wechsel anzeigte, gar nicht so schlimm aus. Surdanovic verließ zwar leicht humpelnd das Spielfeld der Merkur-Arena in Graz, doch ein richtig schmerzverzerrtes Gesicht hatte der gebürtige Welser nicht. Auch nach Spielende sollen sich die Schmerzen bei Surdanovic laut VN-Informationen in Grenzen gehalten haben. Doch bei einer MRT-Untersuchung während der Woche kam die Horror-Diagnose Kreuzbandriss. Wie genau die nächsten Schritte aussehen werden, bleibt aus Sicht von Surdanovic noch offen. Zur Debatte steht eine konservative Behandlung oder eben die Möglichkeit einer Operation. So oder so: Die Saison 2023/24 ist somit für ihn gelaufen. „Das ist eine bittere Nachricht für Stefano und auch uns als Klub. Wir stehen hinter ihm und werden Stefano bei jeder Entscheidung unterstützen“, reagierte Interimstrainer Alexander Schneider auf die Hiobsbotschaft. Mit dieser Verletzung blickt der 25-Jährige nun einer ungewissen Zukunft entgegen. Denn sein Kontrakt bei der Austria endet im Sommer 2024.
Nächste Stütze weg
Aber nicht nur bitter für Surdanovic, auch die Austria verliert just vor dem so wichtigen Derby am Sonntag beim SCR Altach einen ganz wichtigen Mann, der sich in den letzten Wochen anschickte, aus dem Formtief herauszukommen. Damit müssen die Grün-Weißen schon auf die dritte Stütze des Teams verzichten. Neben Surdanovic fehlen bekanntlich Kapitän Matthias Maak, der sich nach seiner Rücken-Operation langsam wieder herantastet, und Lukas Fridrikas. Der Stürmer weilt mittlerweile wieder in Lustenau, bekam aber nach seiner erneuten Verletzung zwischenzeitlich zwei Wochen frei, um den Kopf wieder freizubekommen.