Das ist Altachs neuer Abräumer

Neuzugang der Rheindörfler spielte zuletzt in der deutschen Bundesliga.
Am Sonntag hatte Altach-Trainer Joachim Standfest in einer Fernsehdiskussion schon angedeutet, dass nur Kleinigkeiten einem Transfer von Manuel Prietl im Wege stünden. Am Montag räumte der Sportdirektor des Cashpoint SCR Altach, Roland Kirchler, diese Kleinigkeiten aus dem Weg und fixierte den Transfer des Routiniers zum Vorarlberger Bundesligisten. Prietl unterschrieb bei den Altachern einen Vertrag bis zum Saisonende und soll das zentrale Mittelfeld verstärken. Der 32-jährige Steirer stand zuletzt sieben Jahre bei Arminia Bielefeld unter Vertrag und absolvierte beim Traditionsverein 54 Spiele in der deutschen Bundesliga. Insgesamt lief Prietl 208 Mal für Bielefeld auf und trug 2021/22 sogar die Kapitänsbinde. Trotzdem wurde der Vertrag des dreifachen österreichischen U21-Nationalspielers im Sommer 2023 nicht mehr verlängert. Er kann damit außerhalb des Transferfensters ablösefrei zu den Altachern wechseln.

„Manuel Prietl ist ein hervorragender Mittelfeldspieler, welcher sich in Deutschland bei Bielefeld einen echten Namen gemacht hat. Er bringt eine Fülle an Erfahrung und Qualität mit, die unsere Mannschaft zweifellos stärken wird. Wir sind überzeugt davon, dass Manuel hervorragend zu unserem Spielstil passt und freuen uns darauf, gemeinsam Erfolge einzufahren“, freut sich Roland Kirchler über die Verpflichtung des Routiniers. Im defensiven Mittelfeld ist Prietl eine Ergänzung neben Kapitän Lukas Jäger und dem Deutschen Mike Bähre, der zudem im nächsten Ligaspiel am Sonntag gegen den LASK gesperrt ist.

„Ich freue mich riesig, mich dem SCR Altach anzuschließen. Nach sieben Jahren in Deutschland bei Arminia Bielefeld brenne ich auf diese neue Herausforderung in Österreich. Altach hat eine starke Mannschaft und eine spannende Perspektive, und ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, um als Team erfolgreich zu sein“, sagt Prietl, der in Österreich für Hartberg und den SV Mattersburg gespielt hat.
