Wochen der Wahrheit für die Austria

Sport / 22.09.2023 • 21:00 Uhr
Auf Ballo Diallo und Co. wartet mit Klagenfurt ein harter Brocken auswärts.<span class="copyright"> gepa</span>
Auf Ballo Diallo und Co. wartet mit Klagenfurt ein harter Brocken auswärts. gepa

Mit Spiel bei Austria Klagenfurt starten die Lustenauer in wegweisende Wochen.

Lustenau Zwei Punkte nach sieben Spielen. Weniger Ausbeute als Austria Lustenau hat in Österreichs höchster Liga keine Mannschaft. Mit richtig Druck im Kessel geht es für die Mannschaft von Trainer Markus Mader heute bei Austria Klagenfurt darum, endlich den Turnaround zu schaffen. Ein Punktgewinn nach zuletzt vier sieglosen Spielen wäre in Anbetracht der anstehenden Aufgaben immens wichtig. Denn danach warten mit Vienna im ÖFB-Cup auswärts sowie RB Salzburg und Rapid Wien zuhause richtig harte Brocken.

“Ich bin der Überzeugung, dass wir aus dieser schlechteren Phase wieder herauskommen.“

Markus Mader, Trainer Austria Lustenau
Markus Mader ist überzeugt, aus der Krise herauszukommen.<span class="copyright">gepa</span>
Markus Mader ist überzeugt, aus der Krise herauszukommen.gepa

Überzeugt

Ein leichtes Unterfangen wird es in Kärnten definitiv nicht, kassierten die Klagenfurter doch erst eine Niederlage. Trotzdem ist man im Lager der Lustenauer überzeugt von einem positiven Auftritt im Wörthersee Stadion, „weil ich der Überzeugung bin, dass wir aus dieser schlechteren Phase wieder herauskommen“, so der Cheftrainer.

Der Kapitän Matthias Maak wäre wieder fit, ob er startet, bleibt abzuwarten. <span class="copyright">gepa</span>
Der Kapitän Matthias Maak wäre wieder fit, ob er startet, bleibt abzuwarten. gepa

Disziplin über 90 Minuten

Dass es dazu eine Steigerung vor allem in der ersten Halbzeit im Vergleich zu den letzten Spielen braucht, ist dem 55-Jährigen aber auch klar: „Stellen wir unsere Eigenfehler ab und übernimmt jeder Spieler vor allem bei den Standards gegen uns die Verantwortung, haben wir schon einiges erreicht“, so Mader weiter. Dadurch soll das Zutrauen in die eigenen Stärken steigen. Den größten Faktor gegen schnörkellos spielende Kärntner sieht Austrias Coach in der Disziplin: „Die gilt es über 90 Minuten zu halten. Dann ist es möglich, auch in Klagenfurt etwas zu holen.“ Mit im Bus sitzt bis auf Lukas Fridrikas der gesamte Kader. Denn nach Klagenfurt steht am Dienstag schon der ÖFB-Cup gegen die Vienna an, der Austria-Troß wird gleich im Osten Österreichs verweilen.