Altachs besondere Tage

In Klagenfurt wollen die Altacher am Samstag (19.30 Uhr) den ersten Punkt gegen die Kärntner holen.
Altach Mit Austria Klagenfurt und der Lustenauer Austria warten in acht Tagen zwei Gegner auf den Cashpoint SCR Altach, gegen die die Rheindörfler noch ohne Sieg sind. Gegen die Kärntner ist man gar noch ohne Punktgewinn. In bisher vier Duellen setzte es ebenso vielen Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 1:13. Lieblingsgegner schauen definitiv anders aus.
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Da ist in erster Linie Ruhe gefragt. Ruhe, die Cheftrainer Joachim Standfest mit Sicherheit ausstrahlt. Davon konnte sich auch Sportdirektor Roland Kirchler überzeugen, der während der Woche die Einheiten seines Trainers im Rahmen seiner noch als Akademieleiter in Innsbruck begonnenen Instruktor-Ausbildung analysierte und diese Analysen mit Oliver Lederer besprach. Der 45-Jährige, beim ÖFB für die Trainerausbildung zuständig, weilte deshalb für zwei Tage in Altach und äußerte sich überaus positiv zu den Trainingsmöglichkeiten auf dem Campusgelände.
Admiral Bundesliga
4. Spieltag
SK Austria Klagenfurt vs Cashpoint SCR Altach Samstag
Klagenfurt, 28 Black Arena, 19.30 Uhr, SR Daniel Pfister (T)
Teamnews
SK AUSTRIA KLAGENFURT
AUFSTELLUNG (3-5-2) Menzel – Gkezos, Mahrer, Wimmer – Straudi, Gemicibasi, Benatelli, Cvetko, Schumacher – Irving, Arweiler
ERSATZ Knaller – Bonnah, Djoric, Jaritz, Wernitznig, Schwarz
ES FEHLEN Soto (Bandscheiben-OP), Binder (Adduktorenabriss), May, Robatsch (beide Knie)
CASHPOINT SCR ALTACH
AUFSTELLUNG (3-5-2) Stojanovic – Reiner, Lukas Gugganig, Koller – Gebauer, Jäger, Bähre, Fadinger, Lukacevic – Bischof, Nuhiu
ERSATZ Schützenauer – Aigner, Jan Jurcec, Abdijanovic, Edokpolor, Gustavo Santos, Zwischenbrugger
ES FEHLT Bukta (rekonvaleszent)
Mehr Flexibilität
Positiv war laut Standfest (43) auch die Trainingswoche, was nicht allein dem ersten Saisonsieg zuzuschreiben sei. Jetzt, da sich mehr und mehr ein Stamm in der Mannschaft herauskristallisiert, ziehe auch der Konkurrenzkampf weiter an. So fand der Steirer etwa lobende Worte für Felix Strauss, auch wenn der 22-Jährige derzeit keine guten Karten für einen Platz im Kader hat. Mit Neueinkauf Sandro Ingolitsch (26) dürften sich diese nicht verbessert haben. Insgesamt jedoch, so Standfest, sei man dadurch flexibler geworden. Heißt konkret, dass er künftig auch daran denkt, Gegner-spezifisch auf eine Vierer-Abwehrkette zurückzugreifen.

Ein fixer Bestandteil dieser Defensivreihe ist Constantin Reiner. Der 26-jährige Innenverteidiger, der in Ried einst u.a. unter den Trainern Lassaad Chabbi und Andreas Heraf gespielt hat, sieht sich nach seinen eineinhalb Jahren im Ausland beim polnischen Klub Piast Gliwice „gereift“ und um „viele Erfahrungen“ reicher.
Über den heutigen Gegner sind Reiner und sein Trainer einer Meinung, wenn sie von „unangenehm“ sprechen. „Klagenfurt ist diesbezüglich schon ein Stück weiter“, erklärt Standfest. „Da wollen wir auch hin“, lautet seine Ansage in Richtung Klagenfurt-Trainer Peter Pacult, über den er sagt: „Es ist immer ein Erlebnis, den Peter zu treffen. Das ist lachen ohne Ende.“