Schuler Zwölfte im Speer vor Siebenkampf

Sport / 03.08.2023 • 20:45 Uhr
<p class="caption">Chiara-Belinda Schuler erreichte mit 46,27 m Rang zwölf im Speerwurf bei den World University Games in China. <span class="copyright">ÖLV</span></p>

Chiara-Belinda Schuler erreichte mit 46,27 m Rang zwölf im Speerwurf bei den World University Games in China. ÖLV

Platz 37 für Degenfechter Samuel Berktold im Einzelbewerb bei World University Games.

Chengdu Nachdem Leichtathletin Isabel Posch am Vortag als Sechste im Weitsprung ein Ausrufezeichen setzen konnte, hat auch Chiara-Belinda Schuler bei ihrem ersten Auftritt bei den World University Games in Chengdu eine souveräne Leistung abgeliefert. Als einzige Mehrkämpferin im 23 Athletinnen umfassenden Starterfeld im Speerwurf belegte die 22-jährige Hörbranzerin mit einer Weite von 46,27 Metern den zwölften Rang.

“Es hat richtig viel Spaß gemacht,
mit den Spezialistinnen im Finale
werfen zu dürfen”

Chiara-Belinda Schuler

Gold ging an Eda Tugsuz (59,05 m) aus der Türkei, dahinter folgte die Chinesin Lingdan Su (57,87 m). Bronzemedaillengewinnerin McKyla van der Westhuizen aus Südafrika warf mit 57,45 m über elf Meter weiter als Schuler. „Ich hatte schon beim Einwerfen kein gutes Wurfgefühl für den Speer. Leider konnte ich das dann auch Wettkampf nicht besser umsetzen. Mit dem Finaleinzug und der damit verbundenen Top-12-Platzierung kann und darf ich zufrieden sein. Was nicht wirklich optimal war, war die erzielte Weite. Doch wenn man die Ergebnisse betrachtet muss man realistisch bleiben. Um mich für die Entscheidung der Top-8-Werferinnen zu qualifizieren, hätte ich meine Bestweite um 1,5 m übertreffen müssen“, betonte Schuler nüchtern, der vor wenigen Wochen bei der Staatsmeisterschaft in Bregenz mit 51,12 m ihr bislang weitester Speerwurf gelang.

Mit ihren beim Hypommeting erreichten 6021 Punkten nimmt Isabel Posch Rang vier im 25 Athletinnen umfassenden Starterfeld im Siebenkampf ein. <span class="copyright">GEPA </span>
Mit ihren beim Hypommeting erreichten 6021 Punkten nimmt Isabel Posch Rang vier im 25 Athletinnen umfassenden Starterfeld im Siebenkampf ein. GEPA

Plätze vier und fünf für Ländle-Duo in Bestenliste

Bereits in der Nacht auf heute (03.00 Uhr MESZ) wurde der Siebenkampf gestartet. Insgesamt sind 25 Mehrkämpferinnen aus 20 Nationen gemeldet. Angeführt wird die Starterliste von der 24-jährigen Norwegerin Ida Eikeng, die 6114 Punkte als persönliche Bestmarke zu Buche stehen hat. Dahinter folgen Yulija Loban aus der Ukraine, die heuer beim Hypomeeting in Götzis 6065 Punkte erzielte, und der Polin Edyta Bielska (6062). Mit lediglich 41 Zählern Rückstand folgt bereits Isabel Posch, die bei ihren grandiosen Debüt beim Hypommeeting Ende Mai mit 6021 Punkte als erste Vorarlbergerin die 6000er-Marke übertraf. Unmittelbar dahinter folgt Chiara-Belinda Schuler, die ihre persönliche Bestmarke von 5916 Punkten ebenfalls beim Meeting in Götzis erzielte. Sollten die beiden Ländle-Asse zum Abschluss einer strapaziösen Saison noch einmal ihr maximales Leistungsvermögen abrufen können, wäre eine Medaille möglich.

Schuler Zwölfte im Speer vor Siebenkampf
Samuel Berktold (r.) in seinem Duell mit dem Norweger Arthur Grosse. Am Ende erreichte der Dornbirner Rang 37 im Degen-Einzel. Unisport Austria

Vier Siege in der Vorrunde

Nicht wirklich zufrieden mit seiner Leistung war Degenfechter Samuel Berktold. In der Vorrunde konnte der 22-jährige Dornbirner, aktuell Nummer 338 in der Weltrangliste, vier seiner sechs Duelle für sich entscheiden, musste sich lediglich den Franzosen Aymerick Gally (FIE-Nr. 53) und Zsombor Banyai (FIE-Nr. 181) geshlagen und qualifzierte sich als Dritter direkt für die Runde der letzten 64. Dort musste sich Berktold dann dem Norweger Arthur Grosse mit 11:15 geschlagen geben und erreichte Rang 37 unter 103 Fechtern. Für die weiteren Österreicher gab es die Ränge 17 (Josef Mahringer), 29 (Alexander Biro) und 53 (Jan Schuhmann).

Die Enttäuschung nach dem frühen Aus ist Samuel Berktold anzusehen. <span class="copyright">Unisport Austria</span>
Die Enttäuschung nach dem frühen Aus ist Samuel Berktold anzusehen. Unisport Austria