Den großen Sohn verewigt

Adi Hütter ist stolz darauf, dass der Altacher Nachwuchscampus seinen Namen trägt.
Altach Der Name war den Verantwortlichen des FC RB Salzburg nicht unbekannt, verbrachte Adi Hütter doch nicht nur viele erfolgreiche Jahre als Spieler in Salzburg, sondern arbeitete später bei den Bullen sowohl als Coach bei den Juniors als dann auch bei RB Salzburg selbst höchst erfolgreich. Nun waren die Spieler des österreichischen Serienmeisters die ersten, die offiziell den „Adi Hütter Campus“ am Spieltag als Kabine nutzen durften. Altachs Nachwuchscampus, der rund 2,2 Millionen Euro kostete und der im Frühjahr eingeweiht wurde, wird von den Gästeteams als Spieltagskabine genutzt.

„Es hat mich gefreut, dass der Verein auf mich zugekommen ist. So schließt sich der Kreis.“
Adi Hütter zur Namensgebung des NW-Campus
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Kreis schließt sich
„Ich habe mich sehr gefreut, als der Verein diesbezüglich auf mich zugekommen ist“, erzählt Adi Hütter, der sich derzeit mit dem AS Monaco in der Endphase der Vorbereitung auf die Saison in der französischen Ligue 1 befindet. „Aus meiner Sicht“, so der 53-jährige Cheftrainer der Monegassen, „hat sich nun der Kreis geschlossen.“ Hütter begann seine Spielerkarriere beim SCR Altach, durfte später seine ersten Spiele im Männerfußball (Regionalliga) bei seinem Stammklub absolvieren und war dann auch bei Altachs erster Saison in der damaligen 2. Liga (1991/92) mit an Bord.

2009 kehrte der große Sohn des Vereins schließlich als Trainer zu seinem SCRA zurück. Drei Saisonen arbeitete er bei den Rheindörflern ehe sein Weg über Grödig und RB Salzburg im Ausland zu einem international anerkannten Fachmann begann. Gerne blickt er jedoch auf seine Anfänge in Altach zurück. Seine Wurzeln hat er nie vergessen und deshalb ist er „stolz darauf, dass ich dem Klub auf diese Weise etwas zurückgeben kann“.

Schon bei der Eröffnung des Trainingscampus für die Profis hatte Adi Hütter mit einem Check über 10.000 Euro für den Nachwuchs seine Verbundenheit zum Verein gezeigt. Beim Bau des Nachwuchs-Campus hat er sich mit dem Kauf einen Bausteins in Gold ebenfalls als Gönner gezeigt. „Ich denke, für alle schließt sich nun der Kreis“, meinte Hütter auf die Namensgebung angesprochen. „Ich bin dem Verein dankbar, für alle Wege, die er mir geöffnet hat und so kann ich dem Klub etwas zurückgeben.“
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Letzte Testspiele
Für Hütter und seinen AS Monaco beginnt die Punktejagd in der französischen Meisterschaft in elf Tagen mit dem Auswärtsspiel bei Clermont Foot. Davor spielt die Mannschaft von der Côte d’Azur noch den Emirates Cup, wo Arsenal London und der FC Bayern München als Gegner warten. Schon heute sind die Monegassen in London beim englischen Vizemeister zu Gast, am Montag geht es dann in Unterhaching (17 Uhr) gegen den deutschen Rekordmeister. Zuletzt absolvierte der AS Monaco innert zwei Tagen zwei Testspiele in Italien bestritten. Dabei gewann man die Partie gegen FC Bologna mit 3:2, während das Spiel gegen CFC Genoa 0:1 verloren ging.