Austria angelt sich Vorarlberger Toptalent – Altach findet neuen Keeper

Leo Mätzler (21) wechselt vom SCR Altach zu Austria Lustenau. Dejan Stojanovic (29) wird neuer Keeper in Altach.
Der großgewachsene Defensivspieler Leo Mätzler wechselt nach Ablauf seines Vertrags beim SCR Altach zur kommenden Saison zur Austria. Mätzler war bereits in der Meistersaison in der 2. Liga auf Leihbasis Teil des Kaders der Grün-Weißen und hat den Aufstieg in die Bundesliga miterlebt. In der Saison 2021/22 absolvierte er 17 Ligaeinsätze und ein Spiel im ÖFB-Cup für den SC Austria Lustenau. In der letzten Saison wurde Mätzler vom SCR Altach an den FC Dornbirn ausgeliehen, wo er sich zu einem Leistungsträger und Stammspieler entwickelt hat.
„Nach drei Jahren mit verschiedenen Leihstationen bin ich nun sehr froh mit der Austria eine neue Heimat gefunden zu haben.”
Leo Mätzler, Neuzugang bei Austria Lustenau

Zusätzlich zu 24 Einsätzen inklusive seinen erstem 2. Liga-Treffer, durfte sich Leo in der letzten Saison auch über sein Debüt im österreichischen U-21 Nationalteam freuen. Nach seinem Debüt gegen Moldawien, kam er in der vergangenen Abstellungsperiode in den Spielen gegen Island und die Slowakei zu Einsätzen.
„Nach drei Jahren mit verschiedenen Leihstationen bin ich nun sehr froh mit der Austria eine neue Heimat gefunden zu haben. Ich habe mich in meinem Jahr dort von Anfang an sehr wohlgefühlt und deshalb wusste ich sofort, dass ich diesen Schritt nun fix machen will, nachdem sich die Möglichkeit in den letzten Wochen ergeben hat. Ich glaube, dass ich die letzten 3 Jahre enorm an Reife gewonnen habe und nun bereit bin für den Schritt in die Bundesliga. Ich habe mir viel vorgenommen und kann es trotz der sehr kurzen Pause kaum erwarten, dass es am Montag mit der Vorbereitung losgeht”, freut sich Mätzler auf seine neue Aufgabe.
Karrierestart im Bregenzerwald
Mätzler begann seine Fußballkarriere in der Jugend des VfB Bezau, ehe er über die Akademie zum SCR Altach wechselte. Dort wurde der Vorarlberger in den letzten drei Jahren jeweils ausgeliehen. Zunächst wurde Leo Mätzler an den FC Wil verliehen, bis er dann schließlich den Weg ins Reichshofstadion fand. Nach dem einjährigen Zwischenstopp in Dornbirn ist der Defensivspieler nun wieder dort, wo er seine bisher größten Erfolge feiern konnte.

Leo Mätzler hat sich mit den Vereinsverantwortlichen des SC Austria Lustenau auf einen Vertrag bis mindestens Sommer 2025 geeinigt.
“Wir freuen uns sehr, dass sich Leo – trotz anderer Möglichkeiten – für den Weg zurück zur Austria entschieden hat. Seit seiner Leihe zu uns in der Saison 21/22 ist der Kontakt nie abgebrochen und wir haben seine Entwicklung selbstverständlich genau beobachtet. Sowohl menschlich als auch fußballerisch passt er sehr gut zu dem Weg, den wir in Lustenau die letzten Jahre eingeschlagen haben. Leo ist flexibel in der Defensive – und wie die letzte Saison gezeigt hat auch im defensiven Mittelfeld – einsetzbar, hat für sein Alter schon einiges an Erfahrung und seine fußballerische Entwicklung ist noch lange nicht am Ende. Es ist schön zu sehen, dass wir nun sehr wahrscheinlich den nächsten Vorarlberger zu seinem Bundesligadebüt verhelfen”, erklärt Austrias Sportdirektor Alexander Schneider.
Altachs Sportdirektor als Flugkünstler
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Damit verzeichnet man in Altach nach Tormann Tino Casali, der 27-Jährige unterschrieb bis 2025 bei Eintracht Braunschweig (2. deutsche Liga), den nächsten Abgang. Wobei ein Verbleib von Mätzler im Rheindorf zuletzt kein Thema war, immerhin brachte der 21-Jährige rund 40.000 Euro Ausbildungsentschädigung.

Goalie Dejan Stojanovic spielte unter anderem bei St. Pauli.

In St. Gallen empfahl sich Stojanovic für einen England-Transfer. Manser
Dafür dürfte Altach-Sportdirektor Roland Kirchler, der gestern per Fallschirmsprung beim Schülerliga-Finale vorbeischaute, ein erster Transfercoup gelungen sein. Dejan Stojanovic wechselt nach VN-Informationen ablösfrei vom SSV Jahn Regensburg zu den Altachern und wird der neue Keeper der Standfest-Elf. Der 29-jährige Bregenzer kehrt damit nach zwölf Jahren im Ausland nach Vorarlberg zurück.
