Deshalb wird Guenouche kein Spiel mehr für Austria Lustenau bestreiten

Hakim Guenouche (23) fehlte unentschuldigt beim Abschlusstraining weil er Vertrag bei Austria Wien unterzeichnete.
Lustenau Dicke Luft bei Austria Lustenau vor dem so wichtigen Play-off-Finale morgen in Wolfsberg (19 Uhr). Verteidiger Hakim Guenouche war beim Abschlusstraining der Mannschaft heute nicht in der Kabine, weilte stattdessen in Wien zur Vertragsunterzeichnung bei seinem neuen Klub Austria Wien.
“Dass er den nächsten Schritt in der Karrieree gehen wollte, war uns allen schon klar, aber mit der Art und Weise bin ich überhaupt nicht einverstanden”
Markus Mader, Trainer Austria Lustenau

Da das Handeln von Guenouche in keiner Weise mit dem Klub, weder mit Trainer Markus Mader noch mit Sportkoordinator Alexander Schneider, abgesprochen wurde, zog der Cheftrainer die nötigen Konsequenzen und wird den 23-Jährigen, dessen Vertrag mit Ende der Saison ausläuft, nicht mehr berücksichtigen.

“Ich bin ziemlich erbost und enttäuscht über seine Handlung. Damit lässt Hakim den Verein und die Mannschaft im Stich. Dass er den nächsten Schritt in der Karrieree gehen wollte, war uns allen schon klar, aber mit der Art und Weise bin ich überhaupt nicht einverstanden”, erklärt Mader.
Letztes Gespräch
Noch am Samstag beim Training kam es zu einem für Mader guten Gespräch mit dem Franzosen. In diesem der Verteidiger versicherte, bis zur letzten Minute alles für die Mannschaft geben zu wollen. “Doch am späten Abend bekomme ich einfach eine Whtasapp-Nachricht von ihm, dass er beim Abschlusstraining fehlt, weil er in Wien einen neuen Vertrag unterzeichnet”, so der Cheftrainer.