Nächste Saison steigt auch bei den Damen ein Bundesligaderby

Nach einem 4:0-Sieg gegen RW Rankweil sicherte sich die SPG FC Lustenau/FC Dornbirn den Meistertitel und Aufstieg in die Frauen-Bundesliga
Lustenau Alle guten Dinge sind drei. Im dritten Anlauf schaffte die Damenmannschaft der SPG FC Lustenau/FC Dornbirn endlich den Aufstieg aus der zweithöchsten Liga Österreichs in die Frauen-Bundesliga.
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Nach einem klaren 4:0-Sieg über RW Rankweil kannte der Jubel der Kickerinnen rund um Trainer Klaus Stocker keine Grenzen. “Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft, sie hat sich den Aufstieg redlich verdient”, so der überglückliche Coach, der nur auf zwei Niederlagen im Laufe der saison zurückblickt.
„Wer mich kennt, der weiß das es mit dem BL-Aufstieg wohl noch nicht getan ist. Es ist uns allen noch einiges zuzutrauen, warum nicht auch noch eine CL-Teilnahme.“
Werner Brunold, Geschäftsführer
Kapitänin Caroline Fritsch eröffnete früh mit einer wunderschönen Einzelleistung den letzten Akt in der 2. Liga (9.). US-Legionärin Catherine Irene Nolan sorgte mit zwei herrlichen Treffern per Kopf nach Standards von Heike Müller bzw. Barbara Murillo kurz nach Wiederbeginn alles klar (52./83.). In ihrem Abschiedsspiel erzielte Lea Grabher Treffer Nummer zwei nach Traumvorlage von Tamara Saric (60.). Zudem traf der frischgebackene Champion durch Caroline Fritsch (27.) und Selma Kajdic (64.) nur auf Aluminium. Weitere Hochkaräter von Jana Sachs (18./30./55.), Tamara Saric (28.) und Caroline Fritsch (72.) wurden vergeben.
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Mit Tränen in den Augen hielt Caroline Fritsch ihre Meister-Ansprache: „Alle haben den Traum wahr gemacht und zusammen wurde es geschafft. Egal wie, jetzt ist der Druck des Siegenmüssens endlich weg und die nächste schwere Aufgabe in der Bundesliga kann kommen“, so Caroline Fritsch, die seit der Gründung der Dornbirner Ladies ein ganz wichtiger Bestandteil darstellt. Der Jubel im Lager der SPG FC Lustenau/FC Dornbirn kannte nach Spielschluss keine Grenzen. Die obligatorische Sektdusche für den Trainer und einige Spielerinnen durften natürlich nicht fehlen. VFV Präsident Horst Lumpert übergab den Meisterteller und die Goldmedaillen an die Mannschaft und den Trainer- und Betreuerstab.
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Bereits am 3. Juli beginnt die achtwöchige Testphase für die am Anfang September startende Meisterschaft von Frisch und Co.. Schließlich gilt es einen fast komplett neuen Kader zu formen. „Werden topfit in die Meisterschaft gehen“, sagt Stocker. Das Budget der SPG FC Lustenau/FC Dornbirn beträgt ab Sommer rund 300.000 Euro um vierzig Prozent mehr als bisher. „Wer mich kennt, der weiß das es mit dem BL-Aufstieg wohl noch nicht getan ist. Es ist uns allen noch einiges zuzutrauen, warum nicht auch noch eine CL-Teilnahme.“, so Geschäftsführer und Mäzen Werner Brunold. Ab dem Frühjahr 2024 wird dann auch wieder Langzeitverletzte Carina Brunold nach ihrem Kreuzband- und Meniskusriss spielen können. VN-TK

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Fussball, 2. Frauen Liga Österreich
22. Spieltag
SPG FC Lustenau/FC Dornbirn Ladies – RW Rankweil 4:0 (1:0)
Lustenau, Stadion an der Holzstraße, 500 Zuschauer, SR Krizic
Torfolge: 9. 1:0 Fritsch, 52. 2:0 Nolan (Kopfball), 60. 3:0 Grabher, 83. 4:0 Nolan (Kopfball)
SPG FC Lustenau/FC Dornbirn (4-3-3): Bodemann (46. Lizarralde); Müller, Nolan, Murillo, Dünser (37. Mayer); Grabher (85. Isik), de Souza Santana, Sachs (85. Sonnberger); Fritsch, Kajdic, Saric (62. Hartmann)
RW Rankweil (4-4-2): Winkler; Jukic (85. Stefanie Albrecht), Postai, Wagner, Gmeiner; Johanna Albrecht, Leonie Rath (70. Gort), Keles (52. Vanessa Rath), Mosbach; Erhart, Waibl
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Damit kommt es in der nächsten Saison wie bei den Herren zu Ländlederbys, wenn die SPG FC Lustenau/FC Dornbirn auf die SPG SCR Altach/FFC Vorderland trifft. Mehr Attraktivität für den Frauenfussball im Land Vorarlberg kann man sich nicht wünschen. Die Damen aus Lustenau gehen dann aber krasser Außenseiter in die Lokalduelle, haben sich die Altacherinnen immerhin schon in der höchsten Liga Österreichs etabliert. VN-TK