Erleichterung größer als Freude

Beim Cashpoint SCR Altach stehen die Verantwortlichen nach der Fixierung des Klassenerhalts wohl vor einer zukunftsweisenden Woche.
Altach Vier ausverkaufte Stadien, drei Austria-Siege – und ein Remis zum Abschluss der BL-Derbys 2022/23. Damit hat sich der Cashpoint SCR Altach den Klassenerhalt gesichert und darf sich auf „La Décima“, auf die zehnte Saisonen in Folge in Österreichs höchster Spielklasse freuen. Doch es war nach dem 1:1 gegen die Austria Lustenau nicht die überschwengliche Freude spürbar, vielmehr dominierte die Erleichterung über den vorzeitig geschafften Klassenerhalt. Damit können die Verantwortlichen des Klubs schon vor dem letzten Spieltag – am Freitag – über die Bücher gehen und nach einer Analyse der Saison die richtigen Schritte folgen lassen. Denn es stehen wichtige Entscheidungen an, weshalb sich die Verantwortlichen vor den anstehenden Sitzungen in dieser Woche auch bedeckt halten.
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Es braucht keine Worte, um zu wissen, dass zuerst die Trainerfrage zu lösen ist. Nicht, weil Klaus Schmidt auch seine neunte „Mission Nichtabstieg“ erfolgreich beendete, sondern vielmehr, weil der 55-jährige Steirer ein weiteres Mal sein Herzblut für Altach ließ. Dass er nur bis Saisonende unterschrieb und dass er angeblich in den Trainerstab von Adi Hütter wechselt, sei dahingestellt – Fakt ist: Er muss erster Ansprechpartner sein. Allerdings wird auch die Position des Sportdirektors neu überdacht.