Rekordkulisse bei Frauencupfinale: Doppelpack von Baader lässt SPG Leiblachtal jubeln

Vor über 1000 Zuschauern gewannen Theresa Leite und Co. in Koblach gegen Alberschwende knapp mit 2:1. Beide Treffer für Leiblachtal erzielte Tamara Baader.
Koblach Es war ein Fußballfest vor gut 1000 Fans, das 24. VFV Frauencupfinale. Und die 47-fache Saisontorschützin Tamara Baader drückte der Partie ihren Stempel auf. Mit einem Doppelpack (50./90.+4) sorgte die 34-jährige Stürmerin in einem spannenden und packenden Endspiel für den knappen 2:1-Erfolg über Titelverteidiger Alberschwende. Dafür wurde Baader nach dem Spiel als beste Akteurin des Finals ausgezeichnet. Zusammen mit ihren Kolleginnen durfte sie sich somit auch über das Double freuen.
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Die vielen mitgereisten Fans aus dem Leiblachtal feierten an diesem historischen Tag in der Klubgeschichte stundenlang ihre neuen Heldinnen sowie Trainer Christian Drondorf. Damit bestätigten Theresa Leite und Co. auch ihre Stellung die klare Nummer eins im Frauenfußball auf Landesebene.


„Es war ein typisches Endspiel mit viel Kämpferherz von beiden Seiten. Leider konnten wir unsere spielerische Qualität nicht zu hundert Prozent umsetzen. Am Ende war das Glück auf unserer Seite. Der Hexenkessel in Koblach war ein Wahnsinn. Das bleiben sicher unvergessene Momente für unsere Spielerinnen“, sagte eine überglückliche Spielmacherin Theresa Leite (28.). SPG Leiblachtal ist der achte Verein in den Geschichtsbüchern mit einem Pokalsieg auf Landesebene.
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VFV Cup Frauen
Finale
Holzbau Sohm FC Alberschwende – SPG Konkret Milz Leiblachtal 1:2 (0:0)
Koblach, Sportanlage Im Lohma, 1000 Zuschauer, SR Hofer
Torfolge: 50. 0:1 Baader, 75. 1:1 Roitner (Foulelfmeter), 90./+4 1:2 Baader (Foulelfmeter)
Holzbau Sohm FC Alberschwende (4-3-3) Bode; Walzthöni, Anja Winder, Schmidle, Elisa Winder (54. Höller); Baldauf (85. Gmeiner), Schwendinger, Lässer; Bereuter (80. Rauch), Zaworka, Roitner
SPG Konkret Milz Leiblachtal (4-2-3-1) Göhrig; Steiner, Eger, Fessler, Pogatschneg; Forster (90./+4 Clara Wucher), Elisa Caroline Wucher; Leite, Susanne Theresa Wucher (85. Jelinek), Pacolli; Baader

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Als Lohn gab es für die SPG Leiblachtal den so begehrten Wanderpokal und einen Siegerscheck von 1000 Euro. Der Verlierer Alberschwende erhielt als Trostpflaster 500 Euro.


In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich der erbitterte Cupfight zu einem wahren Spektakel. Denn vor der Pause vergab der Favorit SPG Leiblachtal durch die Matchwinnerin Tamara Baader (41.) und dem Stangenschuss von Jennifer Forster (43.) die mögliche Führung. Nach Wiederbeginn hatte Baader keine Mühe den Ball freistehend aus kurzer Distanz nach toller Hereingabe von Susanne Theresa Wucher über die Torlinie zu drücken (50.). Alberschwende Torjägerin Kimberly Roitner sorgte mit ihrem sicher verwandelten Foulelfmeter für den Ausgleich (75.).



In der hektischen Schlussphase mit einem offenen Schlagabtausch hatten beide Finalisten die Chance auf die Entscheidung. Die Wälderinnen vergaben durch Lara Baldauf die Sensation (79.). In der Nachspielzeit wurde Tamara Baader am rechten Sechzehner-Eck zu Fall gebracht und die gefoulte Spielerin führte den Strafstoß selber aus und ließ Alberschwende Torfrau Verena Bode keine Chance (94.) – der Sieg war perfekt. VN-TK