„Heiß auf den Europapokal“

Sport / 12.05.2023 • 22:34 Uhr
Das Heimspiel gegen den WAC war die mit Abstand schwächste Leistung der Lustenauer in der Qualifikationsgruppe.Apa
Das Heimspiel gegen den WAC war die mit Abstand schwächste Leistung der Lustenauer in der Qualifikationsgruppe.Apa

Austria Lustenau trifft auf die gefährliche Offensive des Wolfsberger AC.

Wolfsberg „Wir ändern gar nichts“, betonte Austria-Lustenau-Trainer Markus Mader vor dem Auswärtsspiel seiner Elf beim Wolfsberger AC, dem direkten Konkurrenten im Kampf um den Sieg in der Qualifikationsgruppe. „Unser Minimalziel ist ein Punkt, mit drei Zählern würden wir einen riesigen Schritt in Richtung Teilnahme am Europapokal-Play-off machen.“ Dazu müssen die Grün-Weißen nach 32 Spieltagen auf einem der beiden ersten Ränge liegen.

Nach dem Klassenerhalt ist die Gier auf neue Erfolge bereits groß. „Die Mannschaft ist heiß, jeder will in den Europacup. Der Weg dorthin ist aber noch lang“, sagt Fabian Gmeiner, der zuletzt eine wichtige Rolle als variabel einsetzbarer Spieler eingenommen hatte.

Interesse an Hugonet

Die erste Hürde WAC ist für die Austria eine hohe. Bei den beiden Heimniederlagen der Lustenauer war der Gegner aus Kärnten jeweils haushoch überlegen. Die wuchtige Offensive um die beiden Spitzen Tai Baribo und Maurice Malone war für die Austria-Defensive nicht zu stoppen. „Der WAC ist ein Riesenkaliber“, betont Mader. Allerdings muss die Elf von Trainer Manfred Schmid auf den gesperrten Regisseur Matthäus Taferner verzichten. „Das kann ein Vorteil sein, weil Taferner über große Qualität verfügt. Es kann aber auch zum Nachteil werden, weil ein sehr, sehr motivierter Spieler nachrücken wird“, glaubt der Austria-Coach. Den einzigen Erfolg gegen den WAC gab es in der Lavanttal-Arena. Allerdings profitierten die Lustenauer beim 1:0-Sieg von einer frühen Roten Karte für WAC-Abwehrchef Simon Piesinger.

Der Torschütze von damals scheint auch heute im Lustenauer Aufgebot auf. Jean Hugonet meldete sich vergangene Woche mit einer starken Leistung gegen die SV Ried zurück, am französischen Innenverteidiger soll der deutsche Zweitligist Magdeburg Interesse bekundet haben.

Dafür muss Mader auf Darijo Grujcic verzichten, der Linksfuß hat sich gegen Ried am Zehen verletzt. Für ihn kehrt der angeschlagene Hakim Guenoche in die Start­elf zurück, eine Systemumstellung auf eine Viererkette scheint somit wahrscheinlich. VN-EMJ