Schwarzenberg im Schongang ins Halbfinale

4:0-Heimsieg im Cup gegen Landesliga-Konkurrent SV Gaißau.
Schwarzenberg Der sportliche Höhenflug von Mevo FC Schwarzenberg hält an. Quasi im Schongang stürmte der Tabellendritte der Landesliga im Ligaduell gegen Gaißau ins Halbfinale des Uniqa VFV Cups. „Ab dem Viertelfinale gibt es keinen Favoriten mehr, da kann alles passieren“, hatte Trainer Sebastian Trittinger vor dem Spiel gemeint. Am Ende sah er eine klar dominierende Heimelf, die in der Festung „Kräherau“ ihren Gegner klar beherrschte.
Denn Gaißau war mit dem Ergebnis noch gut bedient. Bei konsequenterer Chancenauswertung der Hausherren wären die Gäste nicht um ein Debakel herumgekommen. Schwarzenberg indes bleibt das Überraschungsteam in der laufenden Cupsaison. Vor allem das Sturmduo Victor Erick Bueno Martins und Henry Miyamoto Garcia Silva glänzte mit viel Spielwitz – und auch Torriecher. Nach einem raffinierten Freistoß von Martins von rechts war es ausgerechnet ein Gaißauer – Clemens Fritsch, der die Niederlage der Elf aus dem Rheindelta einleitete. Als dann Miyamoto kurz vor der Pause einen krassen Abwehrfehler der Gäste nutzte, war die Partie entschieden.
Der eingewechselte Fabio Brenner erhöhte mit seinem ersten Ballkontakt auf 3:0 (70.). Wenig später hatte er mit zwei Querlattenkrachern (76./77.) Pech. Schließlich sorgte der auffälligste Akteur auf dem Spielfeld, der Brasilianer Martins, mit einem Schlenzer aus gut 20 Metern, als er den Ball ins linke Kreuzeck bugsierte, für den Endstand. VN-tk
„In die Kräherau kommt keine Mannschaft gerne. Nun wünschen wir uns wieder ein Heimspiel.“