Wieder Attacke gegen Schiedsrichter auf Vorarlberger Fußballplatz

Spieler von Landesliga-Spitzenreiter FC BW Feldkirch attackiert im Heimspiel gegen den FC Schwarzenberg (0:1) den Unparteiischen. Jetzt droht eine lange Sperre. Dessen ist sich der Spieler, der mit einem Statement reagierte, bewusst.
Feldkirch Erst vor 14 Tagen hatte die Auseinandersetzung von Ex-Hatlerdorf-Trainer Ermin Dizdaric (43) mit Schiedsrichter Felix Streibert nach dem Spiel gegen die Viktoria für Negativ-Schlagzeilen gesorgt.
Der Straf-, Kontroll-, Melde- und Beglaubigungsausschuss des Vorarlberger Fußballverbandes (VFV) hatte daraufhin die Höchststrafe – Sperre bis 31. Dezember 2026 – ausgesprochen. Nun muss sich der STRUMA wieder mit einer Attacke gegen einen Unparteiischen auseinandersetzen.

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Denn das Spitzenspiel der Landesliga zwischen Tabellenführer BW Feldkirch und FC Schwarzenberg (0:1) endete mit einem Eklat. Feldkirchs Legionär Ariel Germiniani war in der Nachspielzeit handgreiflich gegen Referee Andreas Lener vorgegangen. Dieser hatte dem 33-Jährigen, der erst zur Pause eingewechselt worden war, wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gezeigt. Daraufhin ging Germiniani wutentbrannt gegen den Schiedsrichter vor. Dabei soll es zu einem Fauststoß gegen den Hals und Unterkiefer von Lener gekommen sein. Spieler beider Mannschaften griffen sofort ein und versuchten den BW-Akteur zu beruhigen und zurückzuhalten. Lener, der durch den Angriff eine blutige Wunde davontrug, zeigte dem Übeltäter noch die Rote Karte und übermittelte eine Meldung an den STRUMA.
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Noch am Dienstagabend beriet der Klubvorstand von Sparkasse BW Feldkirch die “Causa Germiniani”. Eine Suspendierung des Spielers liegt im Bereich des Möglichen, zumal seitens des Vereins von einer langen Sperre des Spielers ausgegangen werden kann. Germiniani selbst hat sich nach dem 1b-Spiel bei Schiedsrichter Andreas Lener entschuldigt und sein Bedauern hinsichtlich seines Benehmens ausgesprochen. Die Entschuldigung ist vom Unparteiischen angenommen worden. VN-tk

Der Spieler selbst ist sich seiner Schuld bewusst und reagierte mit einem Statement. Darin enthalten starke Worte des Brasilianers, der sich für sein Verhalten öffentlich entschuldigte.
