FIA dementiert Vorwürfe in der Causa Ben Sulayem
Baku Der Internationale Automobilverband FIA hat sich gegen Mobbing- und Sexismus-Vorwürfe gegen Präsident Mohammed Ben Sulayem gewehrt. „Die Fia nimmt Missbrauchsvorwürfe sehr ernst und bearbeitet alle Beschwerden mit robusten und klaren Verfahren“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Ben Sulayems ehemalige Mitarbeiterin Shaila-Ann Rao, einstige Interims-Generalsekretärin für Motorsport, soll vor ihrem überraschenden Abgang Ende vergangenen Jahres einen Brief verfasst und an mehrere Stellen gesendet haben, in dem sie unter anderem sexistisches Verhalten beklagt haben soll. Diese Anschuldigungen sollen dem Bericht zufolge aber nie untersucht worden sein. Das bestreitet die FIA. U. a. soll der 61-Jährige die angesehene Anwältin beim Belgien-GP im Fahrerlager für andere sicht- und hörbar öffentlich angeschrien haben. Die Szene sollen mehrere Zeugen beobachtet haben.