Meiler führt stärkstes Team auf Rhodos an

Das Team Vorarlberg räumt in Griechenland ein Trikot ab.
Maritsa Die Tour of Rhodos entwickelt sich zum Lieblingsrennen für den Team-Vorarlberg-Fahrer Lukas Meiler. Der Deutsche, der bereits seit 2015 für das Vorarlberger Team fährt, belegte nach dem zweiten Gesamtrang im Vorjahr heuer den fünften Rang bei der griechischen Rundfahrt. Dabei wäre bei der dritten und letzten Etappe von Rhodos nach Marits für den 28-Jährigen noch mehr möglich gewesen. Im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe wurde Meiler nur Vierter und verpasste damit die Zeitbonifikationen, die ihn sogar noch bis aufs Podest des Gesamtklassements gebracht hätten.
„Ich bin sehr enttäuscht und traurig. Das tut mir für die Jungs schon sehr leid. Aber ich bin auch super stolz, wie wir als Mannschaft gefahren sind. Da wird noch einiges kommen in der Saison“, sagte Meiler gegenüber „Radsport-News“. Das Team Vorarlberg zeigte eine mannschaftlich starke Leistung. Der Schweizer Colin Stüssi landete nicht nur in der Gesamtwertung als zweitbester seiner Equipe auf Rang acht, sondern gewann auch das Trikot des Bergpreissiegers. Direkt hinter dem 29-jährigen Allrounder landet Neuzugang Antoine Berlin aus Monaco auf Gesamtrang zehn. In der Teamwertung setzt sich das Team Vorarlberg mit dem Sportlichen Leiter Werner Salmen knapp gegen das Norwegische Team Coop-Repsol durch und gewinnt. Felbermayr-Simplon Wels landet als zweite österreichische Equipe auf Rang sechs.
Auftakt in Oberösterreich
Nach dem Saisonauftakt in Griechenland steht für das Team Vorarlberg am Sonntag das erste Rennen auf heimsichem Boden auf dem Programm. In Leonding steht auf einem welligen Kurs das erste Bundesliga-Rennen der Saison auf dem Programm. Die Rankweiler Equipe hat 13 Starter gemeldet, darunter auch die Vorarlberger Dominik Amann, Laurin Nenning und Linus Stari, der im Vorjahr als bester seiner Mannschaft auf Rang 16 ins Ziel gefahren war. VN-EMJ
„Aber ich bin stolz, wie wir als Mannschaft gefahren sind. Da wird noch einiges kommen.“
