Zwei, die große Rätsel aufgeben

Sport / 20.03.2023 • 21:30 Uhr
Katharina Liensberger probierte während der Saison viel Neues, allein der Negativspirale konnte die 25-Jährige nicht entkommen. GEPA
Katharina Liensberger probierte während der Saison viel Neues, allein der Negativspirale konnte die 25-Jährige nicht entkommen. GEPA

Katharina Liensberger und Johannes Strolz fanden nicht in die Spur.

Schwarzach Es war eine Saison zum Vergessen für Katharina Liensberger und für Johannes Strolz. Die beiden Vorarlberger Olympiastars von 2022 in Peking fanden im Weltcup nie in die Spur und blieben ohne Podestplätze.
Strolz startete in neun Weltcupslaloms, sah sechs Mal das Ziel nicht, klassierte sich auf den Rängen 12 (Wengen), 16 (Schladming) und 17 (Tahoe), holte 51 Punkte. Nach dem letzten Torlauf in Palisades Tahoe meinte Strolz: „Die Bilanz ist natürlich alles andere als zufriedenstellend. Für mich fängt eigentlich jetzt schon die nächste Saison an.“ Der Polizei-Europameisterschaft in Hinterstoder stellte sich der 30-jährige Warther dann noch – und holte sich den Titel.
Liensberger, noch im März 2022 Torlaufsiegerin in Aare, startete in Levi mit den Slalomrängen elf und acht sowie Platz fünf im RTL von Killington in die Saison. Dann folge für die Göfnerin im Slalom von Flachau mit Rang sechs nur noch ein weiterer Top-10-Platz. „Es ist jetzt an der Zeit, meine Gedanken, Gefühle, Emotionen über die Saison zu sortieren, zu reflektieren und zu verarbeiten, sowie meine Batterien neu aufzuladen“, schreibt Liensberger auf Instagram. „Um mich befreit zu fühlen, in die Saison 2023/24 zu starten, die bereits heute beginnt.“

Ein Gerichtstermin steht an

Neben ihren Baustellen im technischen Bereich und dem Material muss sich Liensberger abseits der Piste mit einen Rechtsfall beschäftigen: Zwei ehemalige Betreuer der Göfnerin sollen vor dem Landesgericht in Feldkirch für ihre Arbeit ausstehende Gagen eingeklagt haben. Die nächste Verhandlung ist für Ende Mai anberaumt.