Erfolgreiche Operation bei Rodel-Ass

Sport / 02.03.2023 • 11:55 Uhr
Daumen hoch von Rodel-Ass Yannick Müller. <span class="copyright">privat</span>
Daumen hoch von Rodel-Ass Yannick Müller. privat

Bei Yannick Müller wurden drei Platten und 26 Schrauben aus seinem Unterarm entfernt.

Bludenz Yannick Müller ist um einiges leichter. Der Vorarlberger, der sich vor 13 Monaten bei einem Trainingssturz im Olympia-Eiskanal von Yanqing einen offenen Unterarmbruch zugezogen hat, ist seit Mittwoch sein Zusatzgewicht los. Konkret, drei Platten und 26 Schrauben, die den Knochen stabilisiert haben. Der Eingriff wurde von ÖRV-Teamarzt Dr. Stefan Neuhüttler im Sanatorium Kettenbrücke vorgenommen.

„Ich bin froh, dass ich das Zeugs endlich los bin und das Kapitel damit für mich zu Ende ist.”

Yannick Müller-Rodel-Athlet
Yannick Müller jubelte bei der WM in Thüringen über Bronze im Doppelsitzer mit Armin Fruascher ud Silber im team-Mixed-Bewerb - trotz Platten udn Schruaben im Unterarm.<span class="copyright">reuters</span>
Yannick Müller jubelte bei der WM in Thüringen über Bronze im Doppelsitzer mit Armin Fruascher ud Silber im team-Mixed-Bewerb - trotz Platten udn Schruaben im Unterarm.reuters

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Der Bludenzer Polizeisportler, der im Jänner bei der Weltmeisterschaft in Oberhof mit Doppelsitzer-Partner Armin Frauscher zwei Bronzemedaillen gewonnen hat, sollte rechtzeitig zum Trainingsauftakt, Anfang April, wieder voll belastbar sein. Während der 23-jährige Vorarlberger heute das Krankenhaus verlässt, wird im Eiskanal von Igls noch bis Freitag Material getestet. In den kommenden beiden Wochen bekommen die Schützlinge von Cheftrainer Christian Eigentler frei, ehe es für eine weitere Testwoche nach La Plagne geht. Nach Ostern wird der Trainingsbetrieb dann in allen Bereichen wieder hochgefahren.

„Ich bin froh, dass ich das Zeugs endlich los bin und das Kapitel damit für mich zu Ende ist. Der Arm ist noch etwas geschwollen und wird mittels Schiene stabilisiert, aber bis nach Ostern sollte alles passen. Ich habe den vergangenen Sommer mehr therapiert als trainiert und freue mich, dass es nun wieder andersherum ist”, so ein sichtlich erleichteter Müller.