Noch keine Rückmeldung aus der Schiedsrichterecke

Austria Lustenau bat mithilfe einer Stellungnahme zu einem runden Tisch, noch fehlt die Bereitschaft dafür von allen.
Lustenau Offiziell gab es noch keine Rückmeldung von Klubs der österreichischen Bundesliga oder dem Schiedsrichterkollegium auf die Stellungnahme von Austria Lustenau in Bezug der Fehlentscheidung am letzten Spieltag zwischen LASK und der Austria. Darin wurde aufgefordert, alle Beteiligten des österreichischen Fußballs an einen Tisch zu bringen, um konstruktive Lösungen und Vorschläge für die Zukunft, was das Schiedsrichterwesen und den Einsatz des Video Assistent Referee (VAR) betrifft, zu erarbeiten.

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Interne Aufarbeitung
Vonseiten des ÖFB, der dem Schiedsrichter-Kollegium vorsteht, heißt es noch “Geduld bitte”. So ließ sich Schiedsrichter-Boss Robert Sedlacek entschuldigen, noch keine Statements zu diesem Thema abzugeben. Der Wiener wird sich erst wieder öffentlich, “zu dieser Causa äußern, wenn die interne Aufarbeitung abgeschlossen bzw. diverse Vorschläge und mögliche nächste Schritte in den Gremien diskutiert wurde”.

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Bundesliga sofort zu Gesprächen bereit

Einzig der Vorstandsvorsitzende der Bundesliga, Christian Ebenbauer, erklärte sich am Montag im Rahmen der Sendung “Talk und Tore” auf Sky Sport Austria bereit für eine große Gesprächsrunde. “Solch eine Zusammenkunft wird in naher Zukunft geschehen”, so Ebenbauer, der sich mit Austrias Vorstandsvorsitzenden Bernd Bösch schon zu dieser Causa unterhalten hat. “Intern wird sowieso durchgehend gesprochen, aber es wird wieder vermehrt zu einem Austausch im größeren Sinne kommen. Weil ich glaube, dass Aussprachen dringend nötig sind.” Einen Termin für eine solch Zusammenkunft gibt es noch nicht.
Bösch berichtet dazu, “dass es inoffiziell schon einiges an Feedback aus den verschiedensten Bundesländern gegeben hat. Das Thema ist gut angekommen, aber mehr kann man dazu noch nicht sagen.”