Dieser Altacher Stürmer sagt der Torsperre den Kampf an

Sport / 24.02.2023 • 19:55 Uhr
Auch Zweikämpfe, wie hier gegen Robert Zulj scheut er nicht. <span class="copyright">gepa</span>
Auch Zweikämpfe, wie hier gegen Robert Zulj scheut er nicht. gepa

Gegen die WSG Tirol sollen am Sonntag (14.30 Uhr) vor den Heimfans die ersten Torerfolge bejubelt werden.

Altach Er war nicht einfach, sein Start beim Cashpoint SCR Altach. Doch nun zählt er zum Stammpersonal und will den nächsten Schritt machen.

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Im Sommer 2021 war Amir Adijanovic vom VfL Wolfsburg zum Cashpoint SCR Altach gewechselt. Nachdem der ehemalige AKA-Spieler schon mit 16 Jahren ins Ausland wechselte, will er in Altach neu durchstarten. Denn der VW-Klub hat mit Beginn der Kooperation mit dem SKN St. Pölten die Amateurmannschaft aufgelöst. “Da wurden wir vor Tatsachen gestellt”, erzählt der heute 21-Jährige.

Im Spiel gegen Rapid hatte er zwei gute Möglichkeiten.
Im Spiel gegen Rapid hatte er zwei gute Möglichkeiten.

Sein Start verlief holprig. Gerade einmal 18 Spielminuten durfte er sich im Herbst zeigen. Es folgte im Winter die Leihe zum FC Dornbirn, wo ihm in 13 Einsätzen zwei Treffer und vier Torvorlagen gelangen. Im Sommer 2022 erfolgte seine Rückkehr nach Altach, wo er einen Vertrag bis Juni 2023, mit Option, besitzt. Leicht sei es nicht gewesen unterstreicht der beim FC Dornbirn groß gewordene Stürmer. Zumal er genau weiß, dass Angreifer an ihren Toren gemessen werden. Der Hunger danach sei da und auch im Training spürbar, allein die Umsetzung funktioniere noch nicht befriedigend. So setzt er seine Hoffnung in das Heimspiel gegen die WSG Tirol – weil man die eigenen Fans im Rücken hat, weil man eine Trainingswoche weiter ist.

Abdijanovic beim Kopfball gegen den LASK. <span class="copyright">gepa</span>
Abdijanovic beim Kopfball gegen den LASK. gepa
Torjubel im FCD-Dress mit Teamkollege Mario Stefel (links). <span class="copyright">gepa</span>
Torjubel im FCD-Dress mit Teamkollege Mario Stefel (links). gepa

Viel Vertrauen

Aus des Trainers Sicht war es in Bezug auf Abdijanovic das wichtigste, den Spieler “spielfähig und gesund zu machen. Das ist uns, dem gesamten Staff, in hervorragender Art und Weise gelungen”. In der Vorbereitung, so Klose weiter, habe sich der Spieler aufgedrängt, “als einer von drei, vier Spielern”. Für Abdijanovic selbst es nun wichtig, den nächsten Schritt zu machen. “Als Stürmer heißt das natürlich Skorerpunkte, aber ich will vor allem auch für die Mannschaft da sein, in puncto Kampf und Einsatz.”

Bild aus dem Jahre 2020 im Training der österreichischen U-19-Auswahl. <span class="copyright">gepa</span>
Bild aus dem Jahre 2020 im Training der österreichischen U-19-Auswahl. gepa

Die Leidenszeit von Abdijanovic scheint vorbei zu sein – oder wie es Klose nennt: „Jetzt kann er die Meter machen, ohne nachzudenken.“ Auf dem Weg dorthin habe es auch viele Gespräche zwischen ihm und dem Spieler gegeben, zumal Klose bestätigt: „Ich habe von Anfang an etwas in ihm gesehen.“

Amir Abdijanovic bejubelt einen Teamtreffer gegen Finnland, 2017 beim U-18-Toto-Cup. <span class="copyright">gepa</span>
Amir Abdijanovic bejubelt einen Teamtreffer gegen Finnland, 2017 beim U-18-Toto-Cup. gepa