Altach und die Sehnsucht nach Erfolgserlebnissen
Gegen Tirol soll es mit Toren und mit Punkten klappen.
Altach Kaum zu glauben, doch der letzte Ligaerfolg von Altach liegt am Spieltag gegen die WSG Tirol (Sonntag, 14.30 Uhr) schon vier Monate, genau 127 Tage, zurück. Und so sind die Worte von Cheftrainer Miroslav Klose – „Jetzt brauchen wir Erfolgserlebnisse“ – mehr als nur eine Aufforderung. Dafür, so der 44-jährige Deutsche, habe man „jedes Spiel die Möglichkeit, den Bock umzustoßen. Damit meine ich, dass wir einmal in Führung gehen, dass wir positive Akzente haben, dass wir den Gegner unter Druck setzen und viele Ballgewinne haben. Aber aus diesen auch etwas machen.“ Es brauche eben den „guten Switch“ zwischen Ballbesitz und Dynamik.
All das ist gerade gegen die Tiroler gefragt. Zumal vielen Fans noch das Abstiegsduell aus dem Mai des Vorjahres in Erinnerung ist. Dank eines 2:1-Erfolges rettete Altach den Ligaerhalt. Vielfach wurde jedoch vergessen, dass es erst der zweite Heimsieg der Rheindörfler gegen die WSG war, dass die Torbilanz mit 6:9 negativ ist – und dass die Gäste um einen Platz in den Top Sechs spielen. „Tirol hat mehr Druck als wir, sie haben mehr zu verlieren“, glaubt Amir Abdijanovic. Klose selbst erwartet eine Partie auf Augenhöhe, ein Spiel mit vielen Zweikämpfen und viele lange Bälle, die es zu verteidigen gibt. Deshalb fordert er: „Wir müssen vom Kopf her unheimlich wach und in den Zweikämpfen unheimlich clever sein.“ Zudem haben die Tiroler den Vorteil, eingespielter zu sein.