So plant Johannes Strolz

Der Fokus des Warthers ist schon in Richtung kommender Saison gerichtet. Der Umstieg in den Europacup soll die Sicherheit zurückbringen.
Schwarzach Die WM-Orte Courchevel und Meribel in den französischen Alpen hat Johannes Strolz bereits hinter sich gelassen – auch gedanklich. Denn nach seinem Aus in der WM-Kombination ist sein Blick bereits in die Zukunft gerichtet. Europacup statt WM-Slalom heißt es deshalb für den Warther. In Jaun, in der französischen Schweiz, unweit von Adelboden, will der 30-Jährige wieder mehr Sicherheit im Stangenwald gewinnen. Zwei Europacupslaloms stehen auf dem Programm, danach geht es für Strolz weiter nach Berchtesgaden, wo ebenfalls zwei Europacuptorläufe gefahren werden.


Was vorerst bleibt, ist die Erkenntnis, dass sehr vieles passt, etwa Technik und Material, nur die Umsetzung im Rennen nicht gelingt. Deshalb war es für den Olympiasieger wichtig, den emotionalen Bereich in den letzten Tagen auf einen sachlichen Standpunkt zu bringen. Geblieben sind zwei Ansätze: Die Möglichkeit einer Pause oder der Umstieg in den Europacup. “Ich kann nicht nichts tun und zu Hause sitzen”, war sich Strolz schnell klar, welchen Weg er beschreiten möchte. Der Rennfahrer in ihm ließe keine Ruhezeit zu, vielmehr rückten die Planungen für die kommende Saison in den Mittelpunkt. So erinnerte er sich an seine Europacupsaison 2017/18, als er die Gesamtwertung gewann und im folgenden Weltcupjahr ähnliche Probleme hatte. Nun gilt es also die Blockade im Kopf erneut zu lösen und die absolut guten Trainingsfahrten in den Wettkampf zu transportieren. Zumal er auch in puncto Fitness und Kondition absolute Topwerte aufweist. Ein Ansatzpunkt zur Rückkehr an die Spitze ist für ihn: Nicht Fehler vermeiden wollen, sondern vielmehr Fehler auch zulassen.

Für Johannes Strolz steht fest: Die Leichtigkeit soll über Europacupstarts wiederkommen. Steurer