Deshalb lernt Markus Mader nun Französisch

Der Cheftrainer der Lustenauer Austria belegt einen WIFI-Kurs, um Französisch zu lernen.
Dornbirn Den Coach der Lustenauer Austria hat es wieder auf die Schulbank gezogen.
Darum lernt Markus Mader jetzt Französisch
Kooperation mit Clermont Foot, Leihspieler, deren Muttersprache Französisch ist. Verständlich, dass sich Markus Mader nicht nur fußballtaktisch sondern auch sprachlich weiterentwickeln möchte. Der Cheftrainer der Austria Lustenau bleibt somit auch in der trainingsfreien Zeit fleißig. Verbesserte er bei einem Kurzurlaub mit Co-Trainer Martin Schneider auf Teneriffa sein Handicap im Golf, widmet sich der 54-Jährige einem für ihn ganz neuen Metier. Der Bregenzer, der die Grün-Weißen nach 22 Jahren zurück in die Bundesliga und dort auf den hervorragenden achten Platz vor der Winterpause führte, drückt neuerdings die Schulbank.

“Es ist sicher kein Nachteil, wenn ich etwas mehr verstehe und mich auch verständigen kann.”
Markus Mader über seine Motivation, die französische Sprache zu lernen
Bessere Verständigung
Im WIFI-Dornbirn belegt Mader einen Französischkurs. Gemeinsam mit sechs weiteren Wissbegierigen heißt es nun „Bonjour“ statt „Heile“. Zehn Einheiten absolvierte der Austria-Trainer bislang, denn der Startschuss fiel noch während der Saison. „Ich habe schon letztes Jahr darüber nachgedacht, den Kurs zu belegen, heuer im Herbst habe ich es dann umgesetzt“, erklärt Mader. Sein Anspruch ist es, sich mit den vielen französischsprachigen Spielern im Training und auch an Spieltagen besser zu verständigen. „Es geht mir vor allem um die Basics, damit ich in den Trainingseinheiten Übungen vorgeben kann. Wichtig ist es dann an Spieltagen, wo ich mit kurzen Kommandos auf Französisch noch einwirken kann. Es ist sicher kein Nachteil, wenn ich etwas mehr verstehe und mich auch verständigen kann“, ist Mader überzeugt.


Bislang war stets Physiotherapeut und Athletiktrainer Lucas Vidal der Simultan-Dolmetscher bei den Besprechungen, „was auch weiter so bleiben wird. Aber ich kann mich da nun besser bei den Einzelgesprächen einbringen“. Der Bregenzer zeigt sich durchaus bereit, in weiterer Folge den nächsten Kurs zu belegen. „Es macht mir richtig Spaß, denn es ist noch viel Luft nach oben, Vokabeln gibt es jedenfalls noch genug zu lernen“, lacht Mader. Immerhin: bei „Merci“ besteht absolut keine Verwechslungsgefahr.