Die wundersame Heilung des Matthias Maak

Sport / 10.11.2022 • 16:52 Uhr
Matthias Maak will unbedingt das Derby gegen Altach spielen und auf die Zähne beißen.<span class="copyright">g</span><span class="copyright">e</span><span class="copyright">p</span><span class="copyright">a</span>
Matthias Maak will unbedingt das Derby gegen Altach spielen und auf die Zähne beißen.gepa

Austria Lustenaus Kapitän steht vor einem Blitz-Comeback im Ländlederby gegen SCR Altach.

Lustenau Es wäre wohl die Heilung des Jahres. Genau vor einer Woche verletzte sich Austrias Verteidiger und absolute Leaderfigur Matthias Maak beim Abschlußtraining vor dem Match in Hartberg schwer am Knöchel. Die Erstdiagnose fiel hart aus, die Rede war von einem Syndesmosebandriss. Ein Ausfall von bis zu acht Wochen stand ins Haus. Genaue Untersuchungen per MRT ergaben, dass sich der 30-Jährige „nur“ Außenbänder und Innenbänder im Knöchel eingerissen hatte. Glück im Unglück also, die Verletzungspause sollte sich dadurch erheblich verkürzen.

“Das große Problem ist die Schwellung, dadurch wird es in meinem Fußballschuh ziemlich eng. Merke ich aber, dass die Schmerzen zu groß sind, ziehe ich natürlich zurück. Denn das würde dann auch keinen Sinn machen.“

Matthias Maak, aktuell noch verletzter Kapitän von Austria Lustenau
Mit diesem Kopfball erzielte Matthais Maak im ersten Ländlederby den 1:1-Ausgleich für die Austria.
Mit diesem Kopfball erzielte Matthais Maak im ersten Ländlederby den 1:1-Ausgleich für die Austria.

Alles für das Derby

Doch bei der Pressekonferenz der Austria im tipico-Wettbüro in Götzis, Dressensponsor für das große Derby morgen, erörterte Cheftrainer Markus Mader plötzlich, dass man über einen Einsatz von Maak nachdenkt. Wer von der Medienschar zuerst an einen Scherz zu Faschingsbeginn dachte, wurde eines Besseren belehrt. Maak wird heute tatsächlich einen Belastungstest bzw. eine volle Trainingseinheit absolvieren. Die Physio-Abteilung unter Leitung von Luca Vidal scheint damit fast ein Wunder vollbracht zu haben. „Es geht mir wirklich gut, heute werde ich sehen, ob es tatsächlich geht. Das große Problem ist die Schwellung, dadurch wird es in meinem Fußballschuh ziemlich eng“, erklärt Maak, der alles unternehmen will, damit er im Derby gegen seinen Exklub spielen kann. „Merke ich aber, dass die Schmerzen zu groß sind, ziehe ich natürlich zurück. Denn das würde dann auch keinen Sinn machen“.