Deshalb läuft es jetzt beim VfB Hohenems

Sport / 31.08.2022 • 14:15 Uhr
Tamas Herbaly (rechts) macht derzeit bei Hohenems den Unterschied und plant das wohl auch gegen Wolfurt<span class="copyright">. VN-Stiplovsek</span>
Tamas Herbaly (rechts) macht derzeit bei Hohenems den Unterschied und plant das wohl auch gegen Wolfurt. VN-Stiplovsek

Konträre Dynamiken vor dem Spiel in Wolfurt – Mittwoch, 18 Uhr – denn bei den Gastgebern läuft es derzeit gar nicht.

WolfurT Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen nicht sein, wenn heute der FC Wolfurt am Sportplatz an der Ach im Nachtragspiel den VfB Hohenems empfängt. Auf der einen Seite die Gastgeber, die mit ihrer bisherigen Saison noch so gar nicht zufrieden sind. Erst fünf Zähler stehen nach sieben Spielen auf dem Konto der Wolfurter, nur aufgrund des Torverhältnisses steht die Elf von Trainer Joachim Baur nicht am Tabellenende.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Sonstige angezeigt.

„Wir wollen wieder zu der spielerischen Leichtigkeit zurückfinden, die wir etwas vermissen.“

Joachim Baur, Trainer FC Wolfurt
<p class="caption">FC Wolfurt-Coach Joachim Baur .<span class="media-container dcx_media_rtab" data-dcx_media_config="{}" data-dcx_media_type="rtab"> </span><span class="marker"><span class="copyright">stiplovsek</span></span></p>

FC Wolfurt-Coach Joachim Baur . stiplovsek

Auf der anderen Seite die Gäste aus Hohenems. War der VfB noch mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, fand sich das Team mit jedem Spiel ein bisschen mehr. Die Folge: In den letzten fünf Spielen gab es 13 Punkte für die Mannschaft von Trainer Martin Brenner. „Wir haben Dinge in unserem Spiel, die jedem Gegner weh tun können“, so Brenner. Es ist vor allem das vertikale Spiel der Emser, die überfallsartig kontern – und derzeit auch noch wahnsinnig effizient sind. Unterschiedsspieler: Tamas Herbaly, der mit seinem Tempo über halbrechts schwer zu stoppen ist. Eine schwere Aufgabe für Wolfurts Defensive.

Leichtigkeit gesucht

„Die sind nicht nur gut im Umschaltspiel, sondern haben eine sehr gute Mannschaft“, weiß auch Baur. Bei seiner Elf sei momentan ein wenig der Kopf das Problem, was sich auch ändern soll: „Wir wollen wieder zu der spielerischen Leichtigkeit zurückfinden, die wir derzeit ein wenig vermissen.“ Zumindest kadertechnisch gibt es wieder gute Neuigkeiten bei Wolfurt. Zwar fällt Aaron Fleischhacker mit einer Gehirnerschütterung bis auf Weiteres aus (er krachte in der Schlussphase gegen die Admira mit einem Gegenspieler zusammen), Simon Mentin und Torhüter Laurin Godula haben ihre Sperren aber abgesessen.
Bei Hohenems wird Andre Ganahl ausfallen, ein Befund war nach seiner Armverletzung gegen Bregenz aber noch ausständig. Wichtig sei es, so glaubt es zumindest Coach Martin Brenner, nach dem 2:0-Erfolg am Wochenende weiter dranzubleiben. „Nach so einem Sieg kommen manche Spieler in die Komfortzone, das ist normal. Wir müssen sie weiter pushen!“ Das Schwierige am Fußball sei es nämlich, ein gutes Niveau zu halten, so der Trainer der Emser. „Diese gute Dynamik müssen wir weiter nutzen.“ FB