Wattener Drohgebärde in Richtung Altach

Die WSG will am Freitag im Entscheidungsspiel für den Cashpoint SCR Altach zum Partycrasher werden. Das BL-Westderby entscheidet über die sportliche Zukunft der Rheindörfler.
Wattens Die Drohung aus Tirol ist unmissverständlich und sollte Ansporn genug sein. „Unser erstes Ziel ist es, der Partycrasher zu sein“, lautet die Botschaft von WSG-Trainer Thomas Silberberger in Richtung Altach. Der Tatsache, dass der dienstälteste Bundesligatrainer (seit 2013) im Hinblick auf das Europacup-Play-off-Spiel einige Spieler schonen wird, kann der 48-Jährige durchaus positive Aspekte abgewinnen. „Altach wird mit der rotierenden Mannschaft mehr Probleme haben, als gewünscht“, legt Silberberger in der ihm eigenen Art nach. Der Wattener Coach unterstreicht seine Worte allerdings auch mit seinen Beobachtungen unter der Woche. „Alle Spieler geben im Training mächtig Gas.“


Die Planungen der Wattener
Kein Verständnis zeigte Silberberger für die Kritik an seinem Sager, wonach er wohl Spieler für die Play-off-Spiele schonen werde. Zumal er als Trainer der WSG Tirol davon ausgehe, dass sein Team bei einem Sieg am Dienstag innert zehn Tagen vier Spiele zu bestreiten hat. „Wenn ich die Tabelle lese, dann kann sich jeder Klub mit einem Sieg selbst retten.“ Damit, so Silberberger, sei alles gesagt. Zwei Ex-Altacher dürften am Freitag in der Cashpoint Arena jedoch auf dem Feld stehen. So ist der Einsatz von Torhüter Benjamin Ozegovic (22) fix, und auch mit Valentino Müller (23) ist im zentralen Mittelfeld zu rechnen. Maxime Awoudja (24) dürfte zurückkommen, während Routiniers wie Bror Blume (30) oder Fabian Koch (32) wohl geschont werden. Auch Raffael Behounek (25) oder Torjäger Giacomo Vrioni, er erzielte mit 16 Saisontreffern fast so viele Tore wie Altach (21) gesamt, werden wohl eine Pause erhalten. Für den 23-jährigen Doppelstaatsbürger (Albanien/Italien) könnte U-19-Teamstürmer Justin Forst zum Einsatz kommen. Und Altach? „Wir müssen vor allem bei den Standards aufpassen“, sagt Tirols Coach und freut sich auf ein volles Stadion. Davon ist auszugehen, sind doch nur noch gut 900 Stehplatzkarten zu haben.