Ein besonderes Erlebnis und eine Bestzeit

Bernd Heregger (Im Wald läuft‘s) beendete den Boston-Marathon in 2:50:31 Stunden.
Boston Die Legende lebt. Die Rede ist vom Boston Marathon, der am Wochenende seine 126. Auflage erlebte. Unter den 30.000 Startern waren auch 47 Österreicher, und der Vorarlberger Bernd Heregger. Der 45-Jährige stellte nicht nur eine neue persönliche Bestzeit auf, er war auch von der Atmosphäre der legendären Laufveranstaltung begeistert. „Eine ganz andere Erfahrung als alles, was ich bisher bei den Marathons erlebt habe. Auf der ganzen Strecke wirst du von Zuschauern angefeuert.“ Seine Zeit über die 42,195 km lange Strecke? 2:50:31! Begleitet und betreut wurde Heregger über das Wochenende von seiner Schwester Ulli, die in Larchmont New York lebt. Die Strecke selbst, so erzählt er, ist nicht ganz einfach zu laufen. Obwohl der Marathon ein Nettogefälle aufweist, sind die ersten 28 Kilometer von einem leichten Auf und Ab geprägt. „Dann kommen die berüchtigten Neatonhills und am Ende der drei Hügel ca. bei Kilometer 33 der Heartbrek Hill, ein 600-Meter-Anstieg, der es in sich hat.“
Mit seiner Bestzeit belegte Heregger in seiner Altersklasse den 88. Rang. Als drittschnellster Österreicher, Herbert Kopp (2:31:21) und Stefan Wiegele (2:36:22) waren schneller, war das Platz 1377 bei den Männern und insgesamt Rang 1451. Die Sieger kamen aus Kenia, Peres Jechirchir in 2:21:01 bei den Frauen und Evans Chebet in 2:06:51 bei den Männern.






