Ein vergoldeter Tag für Vorarlberg bei den EYOF-Spielen

Sport / 24.03.2022 • 22:00 Uhr
Ein vergoldeter Tag für Vorarlberg bei den EYOF-Spielen
Das strahlende ÖOC-Quartett Fabio Walch, Victoria Olivier aus Au, Natalie Falch und der Mellauer Jakob Greber (v. l.) nach dem Gewinn der Goldenen im Parallel-Mixedteambewerb bei den Alpinen. GEPA

Goldmedaillen für Ski-Asse Victoria Olivier und Jakob Greber sowie Skispringer Andre Fußenegger in Teambewerben.

Vuokatti Der dritte und vorletzte Wettkampftag beim Europäischen Olympischen Jugendfestival im finnischen Vuokatti geht als einer der erfolgreichen Tage in die Geschichte ein. Zunächst holte sich das Quartett mit den Bregenzerwäldern Victoria Olivier und Jakob Greber sowie den beiden Tirolern Natalie Falch und Fabio Walch mit ihrem Sieg im Mixedteambewerb des Parallel-Slaloms die 100. ÖOC-Medaille (28/38/34) in der Historie. Am Abend sorgte das Skispringerteam mit dem Dornbirner Andre Fußenegger, Jonas Schuster, Raffael Zimmermann (beide Tirol) und dem Wiener Louis Obersteiner mit Gold im Teambewerb der Burschen für den krönenden Abschluss.

Ein vergoldeter Tag für Vorarlberg bei den EYOF-Spielen
Das komplette ÖOC-Skiteam bei den EYOF-Spielen in Vuokatti. GEPA

„Austria wins the Gold!“

Österreichs Nachwuchs-Asse bei den Alpinen unterstrichen von Beginn an ihre Favoritenrolle. Nach dem 4:0 gegen Rumänien im Achtel- und dem 3:1 gegen Polen im viertelfinale setzte sich das ÖOC-Quartett im Kampf um den Finaleinzug gegen Gastgeber Finnland mit 3:1 durch. Das Duell um Gold gegen Italien entwickelte sich zum packenden Showdown, in dem es nach vier Läufen 2:2 stand. Als die Stadionsprecherin nach einigen Sekunden verkündete: „Austria wins the Gold!“ kannte der Jubel keine Grenzen: „Im Team macht es einfach doppelt so viel Spaß, weil man die Freude mit den anderen teilen kann“, strahlte die 17-jährige Olivier mit der finnischen Frühlingssonne um die Wette. „Medaille ist Medaille, aber Gold glänzt natürlich ganz besonders schön!“ Im selben Atemzug ergänzte der 18 Jahre alte Greber: „Bei der Bronzemedaille von Vici waren wir alle vor der Bühne dabei und haben Stimmung gemacht und diesmal bin ich selbst Teil davon. Das ist ein unglaublich schönes Gefühl.“

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Während Olivier in allen vier Head-to-Head-Duellen siegreich war, unterlag Greber nach drei Siegen im Finale gegen Eduardo Sarracco um Haaresbreite. Österreich gewann deshalb, weil beide Ländle-Asse in Addition der schnellsten Zeit pro Geschlecht die Nase vorne hatten.

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Die große Medaillenfeier im ÖOC-Quartier muss aber warten, weil heute (10/14 Uhr) noch der Parallelslalom auf dem Programm. Neben Olivier und Greber hat sich auch die Montafonerin Angelina Salzgeber für das Finale der Top-32 qualifiziert.

Fußenegger mit Sprüngen auf 90 und 89 Meter

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Nach dem Erfolg des Tirolers Jonas Schuster im Einzelbewerb sicherten sich Österreichs Nachwuchsadler auch im Team auf der mittleren Salpausselkä-Schanze in Lahti die höchste Auszeichnung. „Es ist etwas Besonders, wenn man oben sitzt und weiß, dass man für das Team und nicht nur für sich selbst springt. Es gibt einem aber eher Sicherheit, weil man weiß, dass noch drei andere großartige Teamkollegen springen“, frohlockte Fußenegger nach seinen Flügen auf 90 bzw. 89 Meter.

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