Fix: Eliteliga in der kommenden Saison mit zwölf Mannschaften

VFV-Vorstand beschloss die Änderung der Abstiegsbestimmung. Große Freude bei den Klubs der VN.at-Eliteliga, weil es beim Frühjahrsstart einen neuen Zuschauerrekord gab.
Schwarzach Der Verbandsvorstand des Vorarlberger Fußballverbandes bestätigte nun die angedachte Abstiegsbestimmung der VN.at-Eliteliga für die kommende Saison aufgrund der Ligen-Neueinteilung ab der Saison 2023/24. So wird die Eliteliga auch in ihrer letzten Spielzeit mit zwölf Teams gespielt. Damit reduziert sich auch in den anderen Ligen die Zahl der Absteiger.

Der Zuschauerzuspruch in der Eliteliga war und ist groß. VN-Lerch

Erfreulicher Auftakt
Große Freude herrschte zum Rückrundenstart bei den Eliteliga-Klubs. Seit der Einführung der Liga vor gut drei Jahren pilgerten noch so viele Zuschauer an einem Spieltag in die Stadien. Knapp 3000 Besucher waren es bei den fünf Partien des 20. Spieltages. Das emotionsgeladene Hofsteigderby in Lauterach sowie das Match in Röthis wollten sich je knapp 1000 Fans nicht entgehen lassen. Für den Vorderländerklub Röthis bedeutete diese imposante Zuschauerkulisse Stadionrekord. Erfreulich zudem für die Vorderländer: Die in die Jahre gekommene Sportanlage „An der Rat“ wird ab 2023 um rund 2,5 Millionen Euro generalsaniert. Ein Beschluss der Röthner Gemeindevertretung liegt bereits vor.
Und am kommenden Sonntag (14 Uhr) wird die Rankweiler Gastra wohl aus allen Nähten platzen, wenn im Topspiel und entscheidenden Duell um den Westligaaufstieg der Hausherr und Tabellendritte RW Rankweil auf den Zweiten SC Admira Dornbirn trifft.


Erfreut über die Zuschauer-Resonanz war auch VFV-Präsident Horst Lumper (60): „Die letzten zwei Jahre waren nicht einfach. Den Fußball-Anhängern hat die Atmosphäre am Platz sicherlich gefehlt. Schade um das Ligaformat in Vorarlberg, die Eliteliga kommt bei den Fans einfach gut an. Wir werden sehen, wie es dann bei der Rückkehr zur Regionalliga West wird“. Schon jetzt steht fest: Renommierte Traditionsklubs mit Westliga-Vergangenheit werden das Meister-Play-off im Frühjahr bestreiten. Nach Austria Salzburg, TSV St. Johann im Pongau und dem VfB Hohenems steht mit SC Schwaz auch der erste Aufsteiger aus der Regionalliga Tirol fest.
Neues gibt es aus dem Lager der Wolfurter: Alexander „Büffel“ Bernhard, über zehn Jahre als Präsident und Sportchef beim Meusburger FC Wolfurt tätig, ist als Funktionär zurück. Nach dem Rücktritt von Sebastian Spettel als Sportchef übernimmt der ehemalige Langzeitfunktionär Bernhard dieses Amt. VN-tk-cha