Der lange Weg von der 1. Landesklasse bis zum Traum Westliga

Sport / 18.03.2022 • 12:00 Uhr
Der lange Weg von der 1. Landesklasse bis zum Traum Westliga
Marco Pichler (Bild aus dem Stadtderby gegen den DSV) ist mit der Admira den Weg von der 1. Landesklasse bis in die VN.at-Eliteliga mitgegangen. VN-Sams

Kapitän Marco Pichler ist das Zugpferd bei Admira Dornbirn. Der Aufsteiger könnte die Saison mit dem Westliga-Einzug krönen.

Dornbirn Vom Underdog zum Aspiranten für einen der beiden Westligaplätze im Frühjahr: Die Reise von Aufsteiger SC Admira Dornbirn ist noch nicht zu Ende. Einer, der maßgeblichen Anteil daran hat, ist die Familie Pichler. Vater Gerhard Pichler (55) ist seit gut einem Jahrzehnt als Sportchef bei den Messestädtern tätig. Sohn Marco Pichler trägt seit 2009 den Dress des Dornbirner Klubs. Bei allen drei Aufstiegen der Admira von der 1. Landesklasse in die VN.at-Eliteliga war der 31-Jährige mit an Bord.

„Wenn wir den Aufstieg in die Westliga schaffen, wäre das ein Highlight in meiner Karriere.“

Marco Pichler über seine Ziele mit der Admira

Seit nunmehr vier Saisonen trägt er auch die Kapitänsbinde und ist damit wichtiges Bindeglied zwischen Langzeitcoach Herwig Klocker (55) und der Mannschaft. „Schaffen wir es in die Westliga, wäre das sicher ein Highlight in meiner Karriere“, sagt Pichler. „Als Aufsteiger haben wir ohne Druck frech aufspielen können. Anfangs hatte uns sicher niemand auf der Rechnung, eher sogar unterschätzt.“

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Trainer Herwig Klocker
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Geht es nach dem Innenverteidiger so ist der sportliche Höhenflug noch nicht zu Ende. Pichler selbst, neben Außenbahnspieler Lukas Bertignoll (31) die prägende Gestalt im Admira-Spiel, stand in allen 17 Spielen des Herbstes am Platz. Dank seiner Kopfballstärke durfte er auch zwei Tore bejubeln. „Wir haben es nun in der eigenen Hand. Unser Ziel ist es, uns für den erfolgreichen Herbst mit dem Aufstieg zu belohnen.“ Nach dem Vereinsrekord von zwölf Spielen ohne Niederlage in der Vorarlbergliga, wollen Pichler und Co. also nochmals Geschichte schreiben. Denn nach 13 Jahren Klubzugehörigkeit, denke er „wie ein Admiraner“, erzählt er. „Die Admira ist ein sehr familiärer Klub. Jeder kennt jeden und alle schätzen einander. Kameradschaft wir hier im Verein groß geschrieben.“ Und sportlich? „Da werden die beiden Heimspiele gegen Rotenberg und Bregenz sowie die Partie in Rankweil den Weg weisen“, sagt Pichler. Geht es nach ihm, dann führt dieser Weg in die Westliga. VN-tk