Deshalb fühlt sich der Wechsel dieses Altachers nach Lustenau richtig an

Torhüter Lukas Brotzge ist vor allem deshalb nach Lustenau gewechselt, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Und er ist sich sicher: Geduld macht sich bezahlt.
Lustenau Nach dem Rückzug der Altach Juniors war Lukas Brotzge vor eineinhalb Jahren auf Leihbasis nach Lustenau zur Austria gewechselt. „Ich wollte unbedingt Spielpraxis sammeln. Und das am liebsten in der Eliteliga“, erzählt der 20-Jährige – und fügt hinzu: „Es war der absolut richtige Schritt.“ Derzeit absolviert der Goalie eine Lehre als Karosseriebautechniker im elterlichen Familienbetrieb in Koblach.


Sportlich musste er sich auch bei den Amateuren der Austria öfters gedulden, kann es doch sein, dass einer der Torhüter aus der Profiabteilung, Florian Eres oder Emre Yilmaz, ihm vorgezogen wird. Deshalb ist er für jedes Spiel dankbar, in dem ihm von Trainer Michael Kopf das Vertrauen geschenkt wird. Mit Tormanntrainer Martin Unger (51) versucht er sich in Extraschichten weiter zu verbessern. „Das ist für mich sehr nützlich. Martin gibt mir viele Tipps und bringt viel Erfahrung im Profibereich mit.” Brotzge will seinen Teil dazu beitragen, den Klassenerhalt zu schaffen. Dabei ist seine sportliche Zukunft noch offen, denn im Sommer endet der Leihvertrag. Dann heißt es: zurück nach Altach, weiter in Lustenau oder ein neuer Wechsel. VN-tk