Vorfreude bei Kilian Gütl auf die Junioren-WM

18-jähriger Dornbirner kämpft dieser Tage in Zakopane um Medaillen.
Zakopane Von Stams aus ging es gestern für Kilian Gütl nach Zakopane. Im polnischen Wintersportort werden vom 2. bis 5. März die WM-Titel der Nordisch Kombinierer im Juniorenbereich vergeben. Der Dornbirner steht im österreichischen Aufgebot für die Titelkämpfe. Der seit Jänner 18-jährige Stams-Schüler hat sich mit seinen Leistungen bei den letzten internationalen Einsätzen – OPA-Spiele in Predrazzo und Alpencup in Kranj/SLO – für das rot-weiß-rote Aufgebot qualifiziert. In Italien war der Vorarlberger mit einem Sieg und einem dritten Platz gleich zweimal auf dem Podest vertreten, in Slowenien erreichte er mit den Rängen sechs und zehn weitere Topplatzierungen. Somit fährt Gütl mit großem Selbstvertrauen zu den Bewerben.

Damit nicht genug, hat er auch das Ticket für die Europäischen Jugend Winterspiele (EYOF) 2022 in der Tasche. Diese werden vom 20. bis 25. März im finnischen Lahti ausgetragen. Den Startplatz dafür hat sich Gütl bei einem internen Testwettkampf gesichert. Letzter Vorarlberger Kombinierer bei einer Junioren-WM war Sepp Schneider. Der heute 30-jährige Egger startete 2011 in Otepää/EST und hatte dabei die Plätze sieben (HS 100/10 km) und 26 (HS 100/5 km) belegt.
Pech hingegen für André Fussenegger. Der 19-jährige Spezialspringer wäre für die WM in Zakopane ebenfalls ein Thema gewesen. Eine Verletzung am Sprunggelenk hat ihn vorerst jedoch gestoppt. Nun will Fussenegger für die EYOF-Spiele fit werden und wäre damit zweiter VSV-Starter.