Bekanntes Spiel: Gute Leistung und wieder nichts geholt

Dornbirn hätte sich bei 1:3-Niederlage in Salzburg besseren Ausgang verdient.
Salzburg Punkte sind es, die zählen und die verpasste Dornbirn gegen Tabellenführer Salzburg. Wie schon gegen Bozen, verloren die Bulldogs eine Partie, in der man lange eine gute Figur machte. „Es war ein knappes Spiel, wir hatten unsere Chancen, aber es war zu wenig“, meinte DEC-Trainer Kai Suikkanen zum 1:3 gegen die Bullen. Nach dem verpatzten Abschied aus dem alten Jahr, wäre ein erfolgreicher Start ins neue Jahr wünschenswert. Am 2. Jänner treffen die Messestädter zu Hause auf Innsbruck (17.30 Uhr).
„Wir hätten uns mehr verdient, aber leider wurde es wieder eine Niederlage.“
Sam Antonitsch, DEC-Stürmer
In Bestbesetzung
Grünes Licht gab es vor dem Spiel für Simeon Schwinger und Marcel Zitz. Bei beiden DEC-Stürmern war nach dem Dienstag-Match unklar, ob sie gegen die Bullen mit dabei sein würden. Allerdings wurden sie rechtzeitig fit und damit traten die Bulldogs in Bestbesetzung an, denn auch Vladimir Ruzicka kehrte ins Line-up zurück.
Salzburg gab zwar im Startdrittel den Ton an, doch Dornbirn leistete sich in der Verteidigung keinen Ausrutscher. Nur wenige Bullen-Vorstöße sorgten für Gefahr. Die besten Möglichkeiten hatte Ty Loney. In der 6. und 13. Minute scheiterte er jeweils an David Madlener, der das DEC-Tor hütete. Sekunden vor Drittelende setzte Peter Schneider den Puck an die Stange. Aber auch die Gäste hatten ihre Chancen. In der 10. Minute blieb Tyler Cuma mit seinem Versuch auf der linken Seite an RBS-Goalie JP Lamoreux hängen. Zwei Minuten später kam Stefan Häussle im Slot frei zum Abschluss aber der Salzburg-Goalie parierte den Schuss mit der Schulter.
Die Statistik zum Spiel gibt es hier
In der 19. Minute stocherte Sam Antonitsch die Scheibe über die Linie, jedoch zählte das Tor nicht, da die Schiedsrichter die Partie bereits abgepfiffen hatten. So waren es die Gastgeber, die in der 22. Minute den ersten Torjubel auslösten. Dominique Heinrich ließ mit seinem Schuss vom linken Bully-Kreis Madlener keine Chance. Vier Minuten später jubelten aber die Bulldogs. Kevin Macierzynskis Versuch rutschte Lamoureux durch die Schoner ins Gehäuse. Wie schon im ersten Abschnitt agierten die Messestädter in der eigenen Zone wieder sehr sicher und entschärften etliche gegnerische Angriffe. In der 35. Minute verhinderte Madlener mit einer starken Parade gegen Schneider den neuerlichen Rückstand. Allerdings musste der Bulldogs-Rückhalt zwei Minuten später doch hinter sich greifen. Mario Huber kam unmittelbar vor Madlener zur Scheibe und erhöhte auf 1:2.
Schlussoffensive
Im Schlussdrittel spielten die Bulldogs lange auf Augenhöhe mit den Mozartstädtern. 16 gezählte Schüsse, doppelt so viele wie die Bullen und ein Powerplay reichten aber nicht für den Ausgleich. In der 57. Minute verhinderte TJ Brennan mit einem Überzahltreffer zum 1:3 eine Dornbirner Schlussoffensive. ABR






