Bulldogs beenden endlich ihren Heimfluch

Sport / 28.12.2021 • 23:05 Uhr
Bulldogs beenden endlich ihren Heimfluch
Der 20-jährige Felix Beck feierte im DEC-Tor gegen Pustertal sein erstes Shutout in der höchsten heimischen Liga. VN-Stiplovsek

5:0-Sieg über Pustertal setzt der Serie von zwölf Pleiten in Folge ein Ende.

Dornbirn Seit dem 8. Oktober warteten die Bulldogs auf einen Erfolg in der Messeeishalle. Im letzten Heimspiel des Jahres gelang ein 5:0 gegen Pustertal. Noch dazu war es das erste Shutout für Goalie Felix Beck in der höchsten heimischen Liga. „Ich bin sehr froh, dass es mit der Null funktioniert hat. Das gibt Selbstvertrauen“, so der 20-Jährige, der Mittwochabend wohl schon wieder am Eis stehen wird. Allerdings geht es für Beck dann mit dem Bregenzerwald, im Match gegen Fassa, um Punkte. Das Fehlen des angeschlagenen Vladimir Ruzicka hatte einige Änderungen im Lineup der Bulldogs zur Folge. So bildete Shawn O’Donnell gemeinsam mit Nikitia Jevpalovs und Pavel Padakin eine Linie. Sam Antonitsch agierte als Flügel an der Seite von Colton Beck und Kevin Hancock.

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Unabhängig von den Umstellungen waren die Gastgeber anfangs spielbestimmend. In Minute sieben brachte Simeon Schwinger den DEC in Front. Mit etwas Glück ergatterte er seinen eigenen Rebound, den er eiskalt in die Maschen beförderte. Fünf Minuten später versuchte es Kevin Macierzynski mit einem Alleingang aber HCP-Keeper Tomas Sholl parierte den Versuch. Kurz danach schnappte sich Hancock den Puck und überwand Sholl. Mit dem 2:0 im Rücken verpassten die Gastgeber weiter Druck auszuüben, stattdessen kamen die Wölfe besser ins Spiel. Nun war es DEC-Keeper Beck, der sich in dieser Phase mehrmals auszeichnete. Ob Shane Hanna (14.), Ivan Deluca (15.) oder Johan Harju im Slot (17.), Beck hielt die Null im Startdrittel fest.

Seltenheit in Überzahl

Glück hatte der 20-Jährge am Beginn des Mitteldrittels. Nach einem Angriff der Gäste kam die Scheibe auf die linke Seite zur Greg Carey. Der hatte bereits das leere Tor vor sich, aber er schlenzte die Scheibe „nur“ an die Innenstange. Daraufhin bekam Dornbirn die Gäste wieder besser in den Griff und legte mit zwei Überzahltreffern bis zum Drittelende nach. Mit zwei Mann mehr bugstierte Colton Beck ein Zuspiel von O’Donnell in die Maschen (32.). In der 38. Minute nützte O’Donnell im Powerplay einen Abpraller für sein erstes DEC-Goal. Auslöser für diese numerische Überlegenheit war ein unglücklicher Check von Mike Caruso gegen den Kopf von Schwinger. Für Caruso war damit das Match vorzeitig zu Ende, der Gefoulte kehrte jedoch im Schlussdrittel wieder aufs Eis zurück. Nicht so viel Glück hatte Marcel Zitz, der im ersten Abschnitt mit einer Gehirnerschütterung ausschied.

In den letzten 20 Minuten legte zuerst Goalie Beck mit einigen starken Paraden nach. Dann sorgte sechs Minuten vor Schluss Macierzynski mit einem Penalty für den Endstand. ABR