“Ein zweites Mal absteigen? Ich sicher nicht!”

Sport / 27.12.2021 • 12:30 Uhr
"Ein zweites Mal absteigen? Ich sicher nicht!"
Christoph Riegler startet im Jänner in Altach. gepa

Altachs neuer Torhüter Christoph Riegler (29) kommt mit einem Versprechen.

St. Pölten 27 Mal hat Christoph Riegler mit den Wölfen aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt in den letzten elf Jahren gegen den Cashpoint SCR Altach gespielt – gegen kein Team in Österreich öfter (Anm. d. Red.: 8 Siege, 15 Niederlagen). Jetzt wechselt der 29-Jährige vom SKN St. Pölten ins Ländle. Dort will er nach einem halben Jahr (Zwangs-)Pause neu durchstarten.

Sie haben in St. Pölten tolle Jahre erlebt. Mit dem SKN sind Sie in die Bundesliga aufgestiegen, im Cup-Finale gestanden, haben sogar Europa League gespielt. Das Jahr 2021 war dann aber zum Vergessen, oder?
Auf den Punkt gebracht! Es war eine wunderbare Zeit bei den Wölfen. Doch ab dem Frühjahr ging’s leider bergab. Für den Verein. Und leider auch für mich. Nach dem Abstieg wollte ich unbedingt weg. Doch es hat sich leider nichts ergeben. Deshalb bin ich froh, dass ich jetzt hier in Altach wieder eine Chance bekomme.

Nach einem halben Jahr Pause?
Spiel-Pause, wohlgemerkt. Ich habe vom Verein die Möglichkeit bekommen, täglich das komplette Tormanntraining zu absolvieren und auch weiter mit dem Team zu arbeiten – ich bin also voll fit und bereit!

Ist das eine Kampfansage an die derzeitige Nummer eins, Tino Casali?
Ich werde mich von der ersten Minute an im Training reinhängen und natürlich ganz in den Dienst der Mannschaft stellen. Alles andere ergibt sich von selbst. Wichtig ist einzig und allein, dass der SCR Altach den Klassenerhalt schafft. Das habe ich so auch Tormann-Trainer Sebastian Brandner gesagt, mit dem ich schon ein langes, gutes Gespräch gehabt habe. Und ich bin überzeugt, dass wir oben bleiben. Denn ich will und werde kein zweites Mal absteigen!

Wie haben Sie den Herbst Ihres neuen Klubs verfolgt?
Ich habe die Hinrunde der Bundesliga insgesamt sehr intensiv verfolgt und mir durchaus ein Bild über alle Klubs gemacht. Ich denke, dass da bei Altach schon auch ein bisschen Pech dabei war, am Ende mit der Roten Laterne überwintern zu müssen. Doch das ist Geschichte, jetzt heißt es für uns alle, nach vorne zu schauen. Diese Mannschaft hat Potenzial. Mit dem neuen Trainer – ich bin schon gespannt, wer es wird – wollen wir neu durchstarten und das Tabellenende so schnell wie möglich verlassen. GW