Personalthematik letzte Option

Sport / 15.12.2021 • 09:00 Uhr
Altachs Klubchef Peter Pfanner warnt vor überstürzten Entscheidungen. <span class="copyright">VN-Stiplovsek</span>
Altachs Klubchef Peter Pfanner warnt vor überstürzten Entscheidungen. VN-Stiplovsek

Beim Cashpoint SCR Altach läuft die Phase der intensiven Aufarbeitung.

Altach Intensive Tage, möglicherweise Wochen stehen den Verantwortlichen des Cashpoint SCR Altach bevor. Dabei wollte man diese Saison Szenarien wie im Moment vermeiden. Doch erneut ist die Drucksituation der Tabellensituation geschuldet, wie dies auch Sportchef Werner Grabherr gegenüber den VN bereits erwähnt hat. Nun stehe man inmitten der Aufarbeitungsphase. Dafür nehme man sich Zeit, alles müsse sauber und klar analysiert werden. Auch Präsident Peter Pfanner will jetzt keine schnellen Entscheidungen treffen. Zugleich betont der 55-Jährige, dass – sofern überhaupt – die Personalthematik die letzte Option sein werde. Sauber und sachlich wolle er nun die Gründe für den sportlichen Absturz am Tisch haben. Vor allem fordert der Klubchef auch Lösungsansätze und Konzepte, um wieder in die Spur zu kommen. Zeit dafür werde man sich nehmen, wenn nötig bis Weihnachten. Zumindest vom Zeitdruck wolle man sich jetzt nicht leiten lassen. „Es ist doch klar, dass wir alle mit der Situation nicht zufrieden sind. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir einen klaren Kopf behalten und keine Schnellschüsse veranstalten.“

„Vordergründig gibt es andere Themen als die Personaldebatte. Das ist die letzte Option.“

Peter Pfanner über die aufgeflammte Trainerdiskussion


Das Vorjahr, so Pfanner, habe gezeigt, dass man imstande sei, schnell zu handeln, sofern erforderlich. Jetzt sei erstmal wichtig zu erfahren, wo die Probleme liegen und wie diese zu lösen sind. Selbstredend sei, dass es in puncto Spieler neues Personal brauche. Auch dafür seien die ersten Vorkehrungen schon getroffen worden.
Apropos Personal: Bei David Bumberger stehen die Zeichen nach seinen beiden Einsätzen gegen Wolfsberg und Ried plötzlich auf Verlängerung. Auch Grabherr (38) attestiert dem 22-Jährigen eine gute Entwicklung. Dabei hat der Defensivspieler lange warten müssen, ehe er im Dezember erstmals im Kader und dann gleich zweimal in der Startelf gestanden ist. Verlängern statt abgeben könnte also nun die Devise bei Bumberger lauten.